Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter: Birrenbach, Kurt (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenKonrad-Adenauer-Stiftung e.V. - Archiv für Christlich-Demokratische Politik
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01-433
Archiv für Christlich-Demokratische Politik (Archivtektonik) >> Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter
1925-1989
1954-1978 Generalbevollmächtigter der Gräfin Anita de Zichy-Thyssen in Deutschland, 1957-1965 Vizepräsident der Europa-Union, 1957-1961 Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl bzw. ab 1958 des Europaparlaments, 1957-1976 MdB, 1962-1973 Vorsitzender des Aufsichtsrates der August-Thyssen-Hütte AG, 1965 Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel, 1965-1987 Vorsitzender des Kuratoriums der Fritz-Thyssen-Stiftung, 1971-1978 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Fritz-Thyssen-Vermögensverwaltung, 1973-1981 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, 1976-1981 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Thyssen-Beteiligungsverwaltung, 1980-1987 Vorsitzender des Beirates der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus. Geschäftskorrespondenz (bes. Fritz-Thyssen-Hütte, Fritz-Thyssen-Stiftung) 1939-1976; Korrespondenz mit führenden Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft (bes. Dean Acheson, Zbigniew Brzezinski, Alexander Haig, Henry Kissinger, Helmut Kohl, John McCloy, Eugene V. Rostow) 1945-1987; MdB: Auswärtiger Ausschuss, Ausschuss für Außenhandel und Wirtschaft (Korrespondenz, Materialien) 1957-1968, Arbeitskreis V der CDU/CSU-Fraktion (Protokolle, Korrespondenz, Stellungnahmen) 1966-1975, NATO-Parlamentarier-Konferenz (Korrespondenz, Aufzeichnungen) 1961-1972; Materialsammlung zur Europapolitik 1961-1987; Materialsammlung zur Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik (Korrespondenz, Memoranden, Geprächsnotizen, Aufzeichnungen, Reisen): Israel (Wiedergutmachung, deutsch-israelische Wirtschaftsbeziehungen) 1965-1985, Polen und Sowjetunion 1962-1986, England (bes. Beitrittsverhandlungen zur EWG) 1958-1985, USA (bes. Deutschlandpolitik) 1960-1986, Deutschland- und Ostpolitik (innerdeutsche Beziehungen, Berlinfrage, Ostverträge) 1965-1980, Beitritt Deutschlands zur UN-Konvention über die Unverjährbarkeit von Mord und Völkermord 1967-1969, NATO (sicherheitspolitische Konzeptionen, Ministertagungen des Nordatlantikrates) 1962-1983, Atomsperrvertrag 1965-1975, KSZE (Helsinki, Belgrad) 1971-1978, Abrüstungsverhandlungen (MBFR, SALT) 1964-1979; Materialsammlung zur Wirtschaftspolitik (bes. Energiepolitik, Kernenergie) 1962-1984; Institute, Vereinigungen, Stiftungen (Protokolle, Korrespondenz, Arbeits- und Sitzungsunterlagen): Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik 1961-1987, Atlantik-Brücke 1964-1988, Stiftung Wissenschaft und Politik 1963-1983, Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus 1973-1985, Atlantic Institute 1960-1987, Trilateral Commission 1974-1985; CDU: Bundesfachausschuss Außenpolitik 1974-1984; Reden, Artikel, Aufsätze 1925-1986; Persönliches: Terminkalender, Glückwünsche, Würdigungen 1957-1989.
26,7
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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