Ludwig von Sayn, Graf zu Wittgenstein, Herr zu Homburg und Heinrich Graf zu Sayn, Herr zu Homburg, Montclair und Menzberg beurkunden den auf Unterhandlung Johanns d.Ä., Grafen zu Nassau; Karl des Ä., Grafen und Herrn zu Mannsfeld; Georg Grafen zu Erbach, Herrn zu Breuberg (-burg); Johann Georg Grafen zu Solms, Herrn zu Münzenberg und Sonnenwalde und Wyrich von Daun (Dhaun), Grafen zu Falkenstein abgeschlossenen Heiratsvertrag zwischen Wilhelm von Sayn, Grafen zu Wittgenstein, Sohn des erstgenannten Ausstellers, und Anna Elisabeth, Gräfin zu Sayn, Tochter Hermanns weil. Grafen zu Sayn, Herrn zu Homburg usw., Nichte ("Base") des zweiten Ausstellers. Das Heiratsgut beträgt 6000 Gld., zu je 27 Alb., binnen 1 Jahr nach dem Beilager bar zu erlegen oder mit 5 % zu verzinsen; dazu Kleidung, Kleinodien und Schmuck gemäß ihrem Stande. Dafür weist der Graf Ludwig der Braut 6000 Gld. Rente auf die Gefälle des halben Teils von Homburg an, und einen Wittumssitz im Schloss daselbst; außerdem eine Morgengabe von 1000 Gld. Erbgang der Braut an die Grafschaft Sayn wird vorbehalten. Bestimmungen für den Fall der Witwenschaft und der Kinderlosigkeit.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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