Ernst Saldermann, Rektor des Altars der hl. Trinität und der Jungfrau Maria in der Marienkapelle vor Bockenem, vermacht dem Altar 60 Mark Alfelder Währung mitsamt den Zinsen: und zwar 24 Mark Hildesheimer Währung, die er bei den Ratsherrn in Sazdetfurth in der Nähe der Burg Bodenburg von den Knappen und Brüdern Henning und Aschwin von Steinberg besitzt, 13 1/2 Mark Einbecker Währung aus den Gütern aus den Gütern derselben Knapen beim Dorf Düsterntal, 10 Mark Alfelder Währung bei Breinum aus den Gütern der Brüder Johann und Burkhard von Gülden, 1/2 Mark Hildesheimer Währung aus der Mühle in Bockenem und 5 Ferdinge und 1 1/2 Lot Alfelder Währung bar. in cimeterio parrochialis ecclesie oppidi Alvenldensis (Alfeld), 1401, mense maii die penultima (30. Mai) Ausfertigung, Pergament, Notariatssignet (Johannes de Konre, cler. Magd.)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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Ernst Saldermann, Rektor des Altars der hl. Trinität und der Jungfrau Maria in der Marienkapelle vor Bockenem, vermacht dem Altar 60 Mark Alfelder Währung mitsamt den Zinsen: und zwar 24 Mark Hildesheimer Währung, die er bei den Ratsherrn in Sazdetfurth in der Nähe der Burg Bodenburg von den Knappen und Brüdern Henning und Aschwin von Steinberg besitzt, 13 1/2 Mark Einbecker Währung aus den Gütern aus den Gütern derselben Knapen beim Dorf Düsterntal, 10 Mark Alfelder Währung bei Breinum aus den Gütern der Brüder Johann und Burkhard von Gülden, 1/2 Mark Hildesheimer Währung aus der Mühle in Bockenem und 5 Ferdinge und 1 1/2 Lot Alfelder Währung bar. in cimeterio parrochialis ecclesie oppidi Alvenldensis (Alfeld), 1401, mense maii die penultima (30. Mai) Ausfertigung, Pergament, Notariatssignet (Johannes de Konre, cler. Magd.)
D 10, Nr. 339
D 10 Depositalsplitter (Einzelbände, Urkunden und Aktenstücke)
Depositalsplitter (Einzelbände, Urkunden und Aktenstücke) >> 1 Urkunden u. a. der >> 1.5 Kirchengemeinde Bockenem
30.05.1401
Verzeichnung
Edition: Urkundenbuch der Stadt Bockenem Nr. 73
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.11.2025, 14:16 MEZ
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