Hentschel Stuß (Stuys), Bürgermeister, Konrad von der Ecke (Ekke), Johann von Belgershain (Beringshayn), Johann von Eilenburg (Ileburc) und andere Ratsleute zu Leipzig (Lipczik) bekennen, dass sie mit Heinrich Truchsess von Borna (Burne), Titzmann von Hirschfeld (Ticzeman von Hersvelde), Hartung von Friemar (Vrimar) und Heinrich von Greifendorf (Grieffendorf) in Köhra (Khoren) einen gütlichen Gerichtstag abgehalten haben, bei dem sie einen Streit zwischen der Äbtissin [Elisabeth] des Klosters Nimbschen (Nymtschen) und den Müllern und Leipziger Bürgern Volrad und Hentschel um die Niedermühle (Nideren Muel) in Großbardau (Groessen Parda) in der Weise geschlichtet haben, dass die Äbtissin von den beiden Müllern die Mühle mit neun Ruten Land und einer Wiese für zwölf Schock breiter Groschen, die bereits bezahlt sind, gekauft hat. – Leipziger Ratssiegel angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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