Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Die vom Polizeiamt angeordneten Erörterungen über das Tun und Treiben der geschlossenen Gesellschaften
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Enthält v.a.: Abschriften aus der Akte 45 470 des Polizeiamtes mit den geäußerten Bedenken gegen diese Gesellschaften in sittlicher und moralischer Hinsicht.- Verzeichnis der Gesellschaften, die theaterähnliche Vorstellungen in öffentlichen Tanzlokalen aufführen (Name der Gesellschaft, Gesellschaftslokal, Name des Gesellschaftsvorstehers), 1853.- Abschriften aus weiteren Akten des Polizeiamtes die zu den einzelnen Gesellschaften angelegt wurden.- Name und Beruf der Vorsteher, 1853.- Gesuch des Vorstandes der Gesellschaft Typographia zur Wiederzulassung des aufgehobenen Vereins (mit Mitgliederverzeichnis mit Berufen und Angaben zum Ablauf der geselligen Abende), 1853.- Gesuche des Vorstandes der Gesellschaft Humoristen um Wiederzulassung des Vereins, 1853.- Gesuch des Vorstandes der neuen Gesellschaft Aurora im Zulassung, 1853.- Erörterungen der Stadtverwaltung und Beschlüsse der Kreisdirektion Leipzig zu den Gesuchen.- Zusammensetzung des Vorstandes und Ausschusses der Gesellschaft Humoristen und Angaben zu den Vorstands- und Ausschussmitgliedern, 1853.- Gesuch des Vorstandes der Gesellschaft Teutonia um Wiederzulassung und der Genehmigung der Aufführung theatralischer Abendunterhaltungen, 1853.- Gesuche verschiedener Gesellschaften, z.B. Euphemia, um Durchführung von Veranstaltungen, 1854.- Beschwerde von Alfred Young über den Gastwirt Siegel, der drei Gesellschaften gegründet hat, 1854.- Ärztliche Bescheinigung von Dr. H. Müller zur Erkrankung des Gastwirts Gottlieb Naundorf, 1854.- Hinweis auf eine Verbot der Gesellschaften Humoristen und Tygraphia 1854.- Gesuch der Gesellschaft Sérénité um Durchführung von Veranstaltungen, 1858.- Aktenvermerk über die geplante Gründung einer Gesellschaft Heiterkeit, 1859.
Böhme, Anton Friedrich
Boehme
Engel, Heinrich
Siegel, Andreas
Schnabel, Fr. A.
Schorch, G.
Lißting, Fr.
Schneider, E.
Mitzscherling, Ludwig Friedrich
Young, Alfred
Siegel, Andreas
Wildenhain, Carl Gottfried
Paritzsch, Friedr.
Böhne, Theodor
Boehne
Falkner, C. J.
Hering, Johann Gottfried
Wille, Friedrich August
Weinlandt, Wilhelm Carl
Töpfer, Georg Christoph
Toepfer
Koch, Friedrich August
Schneider, Arnold
Beckwitz, Carl
Paritzsch, Friedrich
Wißler, Franz
Schorch, Moritz Gustav
Rühle, Carl Gottfried
Fleischhauer, C. F.
Häring, J.G.
Rothe, Heinrich
Mühlner, Friedrich
Illner, Emil
Häußler, Wilhelm
Pohle, Stephan
Noack
Dennhardt
Schmidt, Oskar
Zimmermann
Kirscht, Karl
Jericke, Gottfried
Wilde, Wilhelm
Glück, Robert
Burkhardt
Teperat, Carl
Krause, Carl
Hufnagel, Adolf
Hallpap, Carl
Schubert
Schröpfer, Heinrich
Röder
Schädlich, August
Schmidt
Mühlner
Boog, Friedrich
Sänger, Bernhardt
Selle, Friedrich
Holzschuh, Carl
Müller, Friedrich
Winter
Böhlau, Robert
Seiber, Friedrich
Reiber, Friedrich
Weber
Hering
Gebhardt, Carl
Leppig, Hermann
Weigel, Robert
Fischer, Johann
Weber, Gotthelf
Kintscher, Adolf
Schneider, Gustav
Tannewitz, Gustav
Schimpf, Carl
Köhler, Wilhelm
Schultze
Hempel
Rotte
Fritzsche
Zöller, Georg
Gäne, Johann Eduard
Kluge, Theodor Hermann
Hamann, Johann Christian Gottlob
Hahmann
Teichmann, Karl Wilhelm
Kirbach, Karl Moritz
Haustein, Karl Gottlob
Merseburger, Friedrich Gotthelf
Schulze, Carl August
Weinland, Wilhelm
Kramer, Carl August
Wunderlich, F. L.
Gänzel, Gustav
Degge, Georg Conrad
Heinig, Christlieb
Schmiel, J. Gottlieb
Schmeil
Herzog, Karl Wilhelm
Kruse, Christoph
Grohmann, E. W.
Curth, Adolph
Böttcher, Carl
Bähr, August
Fölck, C.
Baumann, F.A
Heinicke, Johann Gottlieb
Naundorf, Gottlieb
Müller, H.
Mann, Friedrich
Schmidt, Bernhard Richard Moritz
Mannschatz, Carl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gilt die Archivsatzung des Stadtarchivs Leipzig.