Obligation des Christoph Bernhard von Galen, Fürstbischof zu Münster, in der er bezeugt, dass er mit Zustimmung des Domkapitels aufgrund der erforderlichen Stiftsdefension von Wilhelm Estinghausen, Gografen zu Oelde, ein Kapital in Höhe von 200 Reichstalern, den Reichstaler zu 50 Stüber gerechnet, gegen Zahlung einer jährlichen Rente in Höhe von 10 Reichstalern bzw. 5% Zinsen aufgenommen habe. Als Spezialhypothek werden die Pachteinnahmen aus dem stift-münsterischen Erbe Wichartz sowie aus der Oeldischen Breede samt Erbe genannt. Es folgen Ausführungen zur Schadloshaltung und Loskündigung. Ankündigung des Siegels der fürstlichen Kammer und des Domkapitels sowie Unterschriftsankündigung des Landesherrn. Rückzahlungsvermerk vom 16. Oktober 1717
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Obligation des Christoph Bernhard von Galen, Fürstbischof zu Münster, in der er bezeugt, dass er mit Zustimmung des Domkapitels aufgrund der erforderlichen Stiftsdefension von Wilhelm Estinghausen, Gografen zu Oelde, ein Kapital in Höhe von 200 Reichstalern, den Reichstaler zu 50 Stüber gerechnet, gegen Zahlung einer jährlichen Rente in Höhe von 10 Reichstalern bzw. 5% Zinsen aufgenommen habe. Als Spezialhypothek werden die Pachteinnahmen aus dem stift-münsterischen Erbe Wichartz sowie aus der Oeldischen Breede samt Erbe genannt. Es folgen Ausführungen zur Schadloshaltung und Loskündigung. Ankündigung des Siegels der fürstlichen Kammer und des Domkapitels sowie Unterschriftsankündigung des Landesherrn. Rückzahlungsvermerk vom 16. Oktober 1717
B 063, 131
B 063 Fürstbistum Münster, Landesschulden
Fürstbistum Münster, Landesschulden
1660 April 12 (1717)
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Ludgersburg
Siegelführer: Domkapitel Münster, Hofkammer Münster
Siegelführer: Domkapitel Münster, Hofkammer Münster
Domkapitel Münster
Hofkammer Münster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesschulden / Urkunden (Bestand)