Von Plagen und Seuchen - Die Angst vor den Pocken
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 R030044/101
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/014 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2003 >> Oktober 2003
11. Oktober 2003
Im Land entstehen derzeit Impfzentren - Aufrüstung für einen möglichen Pockenalarm. Die Bevölkerung soll innerhalb von fünf Tagen geimpft werden können. Die Abwehr von Seuchen ist wieder ein Thema.
Noch bis in die sechziger Jahren hinein ist Tuberkulose die Volkskrankheit Nummer eins. Auch die Pockenimpfung war damals Pflicht.
Heute gelten die Pocken zwar als ausgestorben, die Seuche könnte als Biowaffe allerdings wieder Einzug halten.
In Heidelberg spielt auch der letzte bekannte Pockenfall 1958: ein Mediziner bringt die Krankheit von einer Auslandsreise mit. Von dem hochansteckenden Virus erkranken 18 Menschen, zwei sterben, 25.000 Heidelberger werden zur Weihnachtszeit geimpft.
Menschen, die diese Zeit erlebt haben, berichten von ihren Erinnerungen. Ihr Fazit: Damals hatten die Ärzte keine Ahnung von den Pocken. Und auch heute würden nur wenige die schwarzen Blattern erkennen.
Noch bis in die sechziger Jahren hinein ist Tuberkulose die Volkskrankheit Nummer eins. Auch die Pockenimpfung war damals Pflicht.
Heute gelten die Pocken zwar als ausgestorben, die Seuche könnte als Biowaffe allerdings wieder Einzug halten.
In Heidelberg spielt auch der letzte bekannte Pockenfall 1958: ein Mediziner bringt die Krankheit von einer Auslandsreise mit. Von dem hochansteckenden Virus erkranken 18 Menschen, zwei sterben, 25.000 Heidelberger werden zur Weihnachtszeit geimpft.
Menschen, die diese Zeit erlebt haben, berichten von ihren Erinnerungen. Ihr Fazit: Damals hatten die Ärzte keine Ahnung von den Pocken. Und auch heute würden nur wenige die schwarzen Blattern erkennen.
0:28:20; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Gerardy, Rita
Gerardy, Werner
Klett, Martin
Kohl, Christa
Lasch, Hanns-Gotthard
Neuer, Ingeborg
Heidelberg HD
Krankenhaus
Krankheit: Pocken
Lebenserinnerungen
Medizin
Mensch; Angst
Rückblick
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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