1.3.5.17 Museum des Kunsthandwerks (jetzt GRASSI Museum für angewandte Kunst) (Bestand)
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Stadtarchiv Leipzig (Archivtektonik) >> 1 Städtische Körperschaften und deren nachgeordnete Einrichtungen >> 1.3 Städtische Einrichtungen und Betriebe >> 1.3.5 Kultureinrichtungen
Bestandsgeschichte: Das Museum wurde 1874 gegründet und bestand zunächst als Sammlung des Kunstgewerbe-Museums-Vereins. 1904 gingen die gesamten Bestände des Museums in den Besitz und die Verwaltung der Stadt Leipzig über. Die Sammlungen waren 1896-1928 im Alten Grassimuseum am damaligen Königsplatz untergebracht. 1925-1927 wurde am Johannisplatz ein Neubau errichtet, den das Museum für Kunsthandwerk (bis 1952 Kunstgewerbemuseum) gemeinsam mit dem Museum für Völkerkunde und dem Musikinstrumentenmuseum der Universität bezog. Das Museum befindet sich bis zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Gebäudekomplex des Grassimuseums in einem Interim am Neumarkt.
Mit dem Wiedereinzug und der Neueröffnung im Grassimuseum Name geändert in: Museum für angewandte Kunst (Beschluss der Ratssitzung vom 23.5.2005)
Mit dem Wiedereinzug und der Neueröffnung im Grassimuseum Name geändert in: Museum für angewandte Kunst (Beschluss der Ratssitzung vom 23.5.2005)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gilt die Archivsatzung des Stadtarchivs Leipzig.
13.08.2025, 09:31 MESZ