Die abgesandten Räte des Bischofs Julius zu Würzburg als Lehens- und Eigentumsherr zu Sommerhausen, schlichten einen Streit zwischen Markgraf Georg Friedrich zu Brandenburg namens des Stifts St. Gumbrecht zu Ansbach und Schenk Friedrich zu Limpurg namens seiner Untertanen zu Sommerhausen 1) wegen des Wein- und Getreidezehnten an verschiedenen genannten Orten der Sommerhauser Markung, 2) betr. den Kleinzehnten zu Sommerhausen, 3) die strittige Huldigungspflicht des Bergmeisters d.h. des Dieners des Stifts St. Gumbrecht auf dem Zehnthof zu Sommerhausen, 4) betr. Brunnen und Wasserleitung im Berghof, 5) die Erlaubung der Weinlese im Herbst, 6) Bestrafung derer, so unrichtig an das Stift zehnten, 7) Streit zwischen einem Wolfskuhlschen Untertanen zu Fuchsstadt und drei limpurgischen Untertanen zu Winterhausen wegen verwüsteten Weinbergs und abgeäster Herbstfrucht, 8) einen Tauschhandel und Handlohn betr. (Orig. Papier, Libell, 7 Sg. nebst 7 Unterschriften; eine Abschrift Papier)

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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