1.) Das Kirchlehen zu Obergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit allem Zubehör; 2.) das Opferamt der Kirche zu Obergude, wov...
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Urk. 14, 14010
A I u, von Wehrn sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Wehrn, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe E >> Er-Ey >> Eschwege, von >> 1400-1499
1484 Dezember 06
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Kirchlehen zu Obergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit allem Zubehör; 2.) das Opferamt der Kirche zu Obergude, wovon jährlich ein Viertel Hafer anfällt; 3.) die Kirche zu Weidelbach [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.] mit allem Zubehör, die die (Wincze) weiter von den 1484 Belehnten zu Lehen tragen; 4.) die Wüstung zu Gundramshain [Wüstung im ehemaligen Amt Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld, die zum Teil weiter verliehen ist; 5.) drei Hufen Land zu Braunhausen [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] sowie die Aus- und Einfahrt daran und eine Hufe Land mit einer Hofreite, die (Ymmel Geniessen) von den 1484 Belehnten hat; 6.) der Brückenbach [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 7.) insgesamt neun Hufen Land zu Rudolferode [Wüstung auf der Gemarkung Weiterode, Stadt Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], die die Rauenthal, Hans Rodenberg, Hans Scheffer und die Kyle weiter in Besitz haben, die Aus- und Einfahrt an denselben Hufen; die Kirche zu Hersfeld hat zwölf Schillinge Pfennige von den 1484 Belehnten zu Lehen; 8.) anderthalb Hufen zu Asmushausen [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit einer Hofreite, die auf dem Stein Richtung Kirchhof liegt und verfällt; diese haben die Rentmeister von Rotenburg von den 1484 Belehnten zu Lehen; 9.) ein Gut in der (Yrlegg) zu Scheppach [Wüstung auf der Gemarkung Niedertalhausen, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], das ehemals Rauenthal und Rotenberg innehatten; 10.) ein freies Vorwerk zu Schwarzenhasel [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] hinter dem Kirchhof mit seiner Gülte; 11.) mehrere im Einzelnen beschriebene Höfe und Güter sowie näher genannte Einkünfte zu Schwarzenhasel; 12.) ein Hof zu Lüdersdorf [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], den (Aldenfelt) von den 1484 Belehnten hat; 13.) anderthalb Hufen Land zu Sigeln [Wüstung auf der Gemarkung Asmushausen, Stadt Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit der Aus- und Einfahrt, die die von Eschwege vom Kloster [Hersfeld] haben; 14.) näher genannte Einkünfte zu Erdpenhausen [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 15.) Oberguttels [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 16.) das Rödchen [Wüstung auf der Gemarkung Richelsdorf, Gem. Wildeck, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 17.) Volkenrode [Wüstung auf der Gemarkung der Stadt Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Holz und Feld; 18.) Romrod [Stadt, Vogelsbergkr.] mit Holz, Feld, Gericht und Recht; 19.) Kreuzbach [Wüstung im ehemaligen Amt Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 20.) der Mühlenhof und anderthalb Hufen Land und eine Hofstätte auf dem Wehr zu Erkshausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] sowie weitere, näher beschriebene Hufen in der Nähe von Erkshausen; 21.) näher genannte Stücke Land in Brückenbach; 22.) Habischeit [Wüstung im ehemaligen Amt Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 23.) ein halbes Lehen zu Habischeit in dem Hartenbach; 24.) ein Haus und Hof zu Rengshausen [Ortsteil der Gem. Knüllwald, Schwalm-Eder-Kr.] (Rengershausen) oben in dem Dorf; 25.) die Hufe, genannt von der Linden, mit der Hofstätte auf dem Kirchhof zu Sterkelshausen [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 26.) mehrere Äcker bei dem See zu Sterkelshausen; 27.) zwei Hufen und eine Hecke zu Sterkelshausen; 28.) zwei freie Stücke Land zu Erkshausen; 29.) zwei Acker Land zwischen Heinebach [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und Hergershausen [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], genannt die Hirtenäcker; 30.) ein Hof zu Hergershausen beim Kirchhof und Äcker neben dem Berg hinter dem Kirchhof; 31.) drei Hufen Land und ihr Sitz (gesesse) in dem Dorf Rohrbach [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 32.) Trockenschemmern [Wüstung auf der Gemarkung Schemmern, Gem. Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.] mit Holz und Feld; 33.) (Hanbolcz) mit Holz und Feld; 34.) ein freies Vorwerk, zehn freie Hufen, Haus und Hofreite zu Erkshausen, das die von Eschwege und der Ritter Eckhard von Felsberg vom Kloster Hersfeld gemeinsam zu Lehen getragen hatten; 35.) insgesamt zweieinhalb Hufen und ein Vorwerk zu Mecklar [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 36.) der Zehnt zu Obergude; 37.) insgesamt zweieinhalb Hufen, zwölf Acker, das Gehölz genannt Lohe und eine Wiese zu Obergude; 38.) [Wenigen] Netzenbach [Wüstung zwischen Obergude und Dankerode im ehemaligen Amt Rotenburg]; 39.) die Mühle zwischen den zwei Gude [Obergude und Niedergude] mit ihren Äckern; 40.) zwei Hufen Land zu Gittersdorf [Ortsteil der Gem. Neuenstein, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 41.) zehn Hufen Land zu Stöckerode [Wüstung auf der Gemarkung Niedergude, Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 42.) sechs Hufen Land zu Erdpenhausen mit ihrem Zubehör; 43.) eine freie halbe Hufe zu Lispenhausen [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit ihrem Wohnsitz; 44.) die Siefertshufe zu Licherode [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit ihrem Wohnsitz; 45.) fünf fuldische Hufen zu Licherode mit ihren Wohnsitzen; 46.) ein Gut und einen Zehnt zu Licherode; 47.) das Dorf Ersrode [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht, Recht, Holz und Feld; 48.) das Dorf Malkus [Wüstung auf der Gemarkung Hainrode, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Gericht und Recht; 49.) die Hälfte des Zehnts zu Hainrode [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 50.) fünf Lehen zu Lumerode [Wüstung auf der Gemarkung Eubach, Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.]; 51.) ein Acker bei dem Winterbaum, die Rumpachshufe und die Heckenhufe zu Erkshausen; 52.) zweieinviertel Hufen, genannt die Zwillingshufe, zu Niedergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit ihrer Hofreite; 53.) das Freigut und die Hufe zu Niedergude; 54.) zwei Hufen zu Niedergude; 55.) die Wüstung Kegenrode [Wüstung auf den Gemarkungen Heinebach, Niedergude oder Obergude, Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] zwischen Heinebach und Gude; 56.) die Mühle zu Kegenrode; 57.) ein Gut, eine halbe Hufe mit ihrem Wohnsitz und ein Hof mit einer Viertelhufe zu Heinebach; 58.) die Wüstung Goldbach [Wüstung auf der Gemarkung Germerode, Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.]; 59.) Einkünfte zu Bischofferode [Stadtteil von Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 60.) eine freie halbe Hufe zu Rittershain [Wüstung auf der Gemarkung Rockensüß, Gem. Cornberg, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit ihrer Hofreite; 61.) eine Hufe, genannt die Hersfeldhufe, zu Weiterode [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], von der ein Teil auf der Fulda liegt; dazu gehört ein Hof im Dorf Weiterode unterhalb des Kirchhofs gegenüber der Linde; 62.) die Mühle zu Weiterode mit ihrem Zubehör; 63.) zwei Teile eines Gutes mit Zubehör zu Weiterode; 63.) eine Hufe zu Bebra [Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit ihrem Wohnsitz. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heimbrod von Boyneburg genannt von Hohenstein, Vormund der Belehnten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heimbrod von Boyneburg genannt von Hohenstein, Vormund der Belehnten
Belehnte/r: Hans und Urban von Eschwege, Söhne des verstorbenen Urban von Eschwege
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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