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2/17 [fol. 217]: 1633 Okt. 25 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVII
Enthält: Anwesend: Rektor Johannes Gerhard, Osiander, Pregizer, Nicolaj, Harpprecht, Magirus, Besold, Neuffer, Rümelin, Simonius, Plachetius, Schickhard, Cellarius, Gailfus; 1.) Bericht des David Deschler, Pfleger von Asch, über die Zehnbeständer in Wippingen, Sonderbuch, Bühlenhausen. [UAT 2/17, Bl. 217]; 2.) Bericht des Hannß Bitterlin, Pfleger von Ringingen über den dort und in Bach angerichteten Schaden der Weinmarischen Armee. [UAT 2/17, Bl. 217']; 3.) Getreidezuwendung für M. Petrus Scaturigus, Prof. [UAT 2/17, Bl. 217']; 4.) Ausfertigung einer Kaution für M. Gottfridt Maestlin, wegen seines verst. Schwagers Klett. [UAT 2/17, Bl. 217']; 5.) Erneute Ausstellung eines Führungszeugnissesfür Wolff Oßwaldt Cadesreutter, und Interzseesion an den Rektor. [UAT 2/17, Bl. 218]; 6.) Verlesung des senatorischen Eids und der senatorischen Pflichten. [UAT 2/17, Bl. 218]; 7.) Anfrage an Johann Wilhelm Mögling ehemaliger Keller in Sindelfingen, um seine Schuldentilgung bei der Universität. [UAT 2/17, Bl. 218]; 8.) Bericht an Probst und Direktor in Stuttgart über die Pfarrei in Botnang. [UAT 2/17, Bl. 218]; 9.) Interzession für Magdalena Fueß, Frau desalten Amtsschreibers, und des Jacob Lang, Schuhmacher, nach Heilbronn an Wigling, Stadtschreiber, wegen Schuldenforderungen an seinen Sohn. [UAT 2/17, Bl. 218]; 10.) Anfrage des Syndikus über sein Verhalten zu den Pflegern in Asch und Ringingen wegen des zu entrichtenden Vogtrechts und der Hundslege in Blaubeuren. [UAT 2/17, Bl. 218']; 11.) Einen Schlüssel für jeden Professor zu seinem Hörsaal. Abschließen aller Hoftüren bei Nacht. [UAT 2/17, Bl. 218']
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.