A: Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz für sich und seinen Bruder Pfalzgraf Friedrich II. S: A. E: Abt Bartholomäus und der Konvent des Klosters Michelfeld. Betreff: Verkauf eines jährlichen Ewigzinses von 6 Gulden rhein., 4 Schillingen und 24 Pfennigen Amberger Währung, nämlich 4 Gulden vom Hammer Rauhenstein (Lkr. Eschenbach), 2 Gulden vom Puchhoffe (Bechhoff; Pechhof bei Auerbach) und 4 Schillinge und 24 Pfennige Reutzins, sowie des großen und kleinen Zehnts zu Rauhenstein, welcher Zins und Zehnt von Pfalzgraf Otto II. (von Pfalz-Neumarkt) an Kurfürst Philipp von der Pfalz und von diesem an A gekommen sind, um 250 Gulden rhein. Befehl an die Inhaber des Hammers und der Erbstücke zu Rauhenstein, den genannten Zins und Zehnt an das Kloster folgen zu lassen, wie sie sie bisher an A zu reichen schuldig waren. Vorbehalt des Rückkaufsrechts.