Kunsthalle Baden-Baden: Plakate (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 550 K
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Kultur >> Museen >> Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
1967-2008
Vorbemerkung: In den Jahren 1967 bis 1974 leitete Klaus Gallwitz die Kunsthalle Baden-Baden. Einfallsreich und engagiert förderte er damals junge, noch nicht "arrivierte" Künstler (wie Baselitz, Grützke oder Lüpertz), etwa in der berühmt gewordenen Ausstellungsserie "14 mal 14", lehrte aber auch das neue Sehen auf kaum noch beachtete Kunstrichtungen und Künstler (wie die Praeraffaeliten, den russischen Realismus oder Hans Makart). Ausstellungen über kubanische Plakate anzubieten, bedeutete zudem politischen Wagemut. Das Wirken von Gallwitz ist so zu einem Meilenstein in der bundesdeutschen Kunstszene geworden. Es war nur folgerichtig, daß Gallwitz von Baden-Baden aus zur Leitung des Städelschen Museums in Frankfurt berufen wurde. Die Plakate der Kunsthalle wurden im Herbst 2000 zur Feier des 70. Geburtstags von Klaus Gallwitz ins Generallandesarchiv entliehen. Mit Zustimmung der Kunsthalle wurde daraus ein Grundbestand, der seitdem laufend ergänzt wird und die Tätigkeit der Kunsthalle (vgl. den Aktenbestand 550) auch mit diesem Medium dokumentieren soll. Karlsruhe, im September 2005 Konrad Krimm
55 Plakate (ständiger Zuwachs)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ