Kanzlei des Führers der NSDAP (Dienststelle Bouhler) (Bestand)
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BArch NS 51
call number: NS 51
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Einrichtungen der NSDAP >> Reichsleitung
1925-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Neugründung der NSDAP im Jahre 1925 bis zur Einrichtung der Reichsorganisationsleitung der NSDAP (NS 22) im Juli 1926 zentrale Koordinierungsinstanz der Partei unter der Leitung von Philipp Bouhler (1899-1945) mit Sitz in München unter der Bezeichnung Reichsgeschäftsführer der NSDAP (1925-1934); danach im wesentlichen zuständig für die Überwachung der Angestellten und der internen Geschäfte der Reichsleitung; mit Berufung Bouhlers 1934 nach Berlin Auflösung des Amts des Reichsgeschäftsführers und Errichtung der Kanzlei des Führers der NSDAP, dabei Verselbständigung des Amts für Sippenforschung, Abgabe von Mitgliedschaftsangelegenheiten an den Reichsschatzmeister (NS 1) und der Schriftleitung des Verordnungsblattes der Reichsleitung der NSDAP an die Reichspressestelle (NS 42).
Bestandsbeschreibung: Nach Neugründung der NSDAP im Jahre 1925 bis zur Einrichtung der Reichsorganisationsleitung der NSDAP (NS 22) im Juli 1926 zentrale Koordinierungsinstanz der Partei unter der Leitung von Philipp Bouhler (1899-1945) mit Sitz in München unter der Bezeichnung "Reichsgeschäftsführer der NSDAP (1925-1934)"; danach im wesentlichen zuständig für die Überwachung der Angestellten und der internen Geschäfte der Reichsleitung; mit Berufung Bouhlers 1934 nach Berlin Auflösung des Amts des Reichsgeschäftsführers und Errichtung der Kanzlei des Führers der NSDAP, dabei Verselbständigung des Amts für Sippenforschung, Abgabe von Mitgliedschaftsangelegenheiten an den Reichsschatzmeister (NS 1) und der Schriftleitung des Verordnungsblattes der Reichsleitung der NSDAP an die Reichspressestelle (NS 42).
Inhaltliche Charakterisierung: Allgemeines (v.a. Adjutantur des Führers bzw. Hausintendantur) 1935-1944 (41), Außenpolitik 1935-1942 (16), Innenpolitik 1933-1944 (20), Handakten verschiedener Personen 1938-1944 (5).
Hauptämter der "Kanzlei des Führers" 1925-1945 (144): Allgemeine Unterlagen 1937-1945 (3), Persönliche Angelegenheiten Hitlers (Hauptamt I) 1925-1944 (39), Angelegenheiten aus Partei, Staat und Wirtschaft (Hauptamt II) 1931-1945 (10), Gnadensachen (Hauptamt III) 1940-1945 (18), wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (Hauptamt IV) 1930-1945 (70), Wissenschaft, Erziehung, Schrifttum (Hauptamt VI) 1943-1944 (4).
Erschließungszustand: Findbuch (2002)
Zitierweise: BArch NS 51/...
Bestandsbeschreibung: Nach Neugründung der NSDAP im Jahre 1925 bis zur Einrichtung der Reichsorganisationsleitung der NSDAP (NS 22) im Juli 1926 zentrale Koordinierungsinstanz der Partei unter der Leitung von Philipp Bouhler (1899-1945) mit Sitz in München unter der Bezeichnung "Reichsgeschäftsführer der NSDAP (1925-1934)"; danach im wesentlichen zuständig für die Überwachung der Angestellten und der internen Geschäfte der Reichsleitung; mit Berufung Bouhlers 1934 nach Berlin Auflösung des Amts des Reichsgeschäftsführers und Errichtung der Kanzlei des Führers der NSDAP, dabei Verselbständigung des Amts für Sippenforschung, Abgabe von Mitgliedschaftsangelegenheiten an den Reichsschatzmeister (NS 1) und der Schriftleitung des Verordnungsblattes der Reichsleitung der NSDAP an die Reichspressestelle (NS 42).
Inhaltliche Charakterisierung: Allgemeines (v.a. Adjutantur des Führers bzw. Hausintendantur) 1935-1944 (41), Außenpolitik 1935-1942 (16), Innenpolitik 1933-1944 (20), Handakten verschiedener Personen 1938-1944 (5).
Hauptämter der "Kanzlei des Führers" 1925-1945 (144): Allgemeine Unterlagen 1937-1945 (3), Persönliche Angelegenheiten Hitlers (Hauptamt I) 1925-1944 (39), Angelegenheiten aus Partei, Staat und Wirtschaft (Hauptamt II) 1931-1945 (10), Gnadensachen (Hauptamt III) 1940-1945 (18), wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (Hauptamt IV) 1930-1945 (70), Wissenschaft, Erziehung, Schrifttum (Hauptamt VI) 1943-1944 (4).
Erschließungszustand: Findbuch (2002)
Zitierweise: BArch NS 51/...
Kanzlei des Führers (Dienststelle Bouhler), 1925-1945
385 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 456-458, Teil 2, S. 283 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ