Auf der Rückseite von 1020 / 183: Christina Hettermann, Witwe Schlechtendael, bekennt, daß sie von dem Kapital von 833 Rtlr., das die Eheleute W. Schlechtendael dem Haus Styrum vorgeschossen hatten, 433 Rtlr. zurückerhalten hat. Die restlichen 400 Rtlr. sollen 1650 Apri 18 gezahlt werden, was mit diesem Datum nebenstehend ebenfalls bescheinigt wird.
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Auf der Rückseite von 1020 / 183: Christina Hettermann, Witwe Schlechtendael, bekennt, daß sie von dem Kapital von 833 Rtlr., das die Eheleute W. Schlechtendael dem Haus Styrum vorgeschossen hatten, 433 Rtlr. zurückerhalten hat. Die restlichen 400 Rtlr. sollen 1650 Apri 18 gezahlt werden, was mit diesem Datum nebenstehend ebenfalls bescheinigt wird.
1020 / 184
1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Duisburg, 1649 März 28
Ausfertigung: Pergament; Unterschrift
Archivale
Historische Datumsangabe: Datum: Duisbergh, den 28 Martii 1649
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ