Elisabeth geborene Ehinger von Balzheim [Alb-Donau-Kreis], Witwe des Ulmer Ratsherren Johann Rot von Reutti [Stadt Neu-Ulm], bekennt: Ihr verstorbener Ehemann hat im Jahr 1615 [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4385 von 1615 Februar 13] von dem ebenfalls verstorbenen Johann Ulrich Löw von Altsteußlingen [Stadt Ehingen/Alb-Donau-Kreis] zu Böfingen [Stadt Ulm] das Gut Böfingen mit allen Zugehörungen gekauft. Bei dem Kauf wurde vereinbart, dass im Falle eines Weiterverkaufs des Gutes den Ratsälteren, dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Ulm ein Vorkaufsrecht einzuräumen ist. Diese Vereinbarung wurde damals allerdings nicht beurkundet. Da ihr Ehemann inzwischen verstorben ist, verspricht Elisabeth Rot mit Wissen und Zustimmung des geheimen Rats Eitel Eberhard Besserer von Talfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], des Richters Sebastian Anton Neithardt und des Markus Anton von Rehlingen [Rehling/Lkr. Aichach-Friedberg] zu Kleinkitzighofen [Gde. Lamerdingen/Lkr. Ostallgäu], alle drei Ratsherren in Ulm, als ihrer Beistände, bei einem Verkauf des Gutes Böfingen und seiner Zugehörungen der Stadt Ulm dieses vereinbarte Vorkaufsrecht auch wirklich einzuräumen. Ausgenommen davon ist nur die sogenannte Grabenwiese [heute Gemarkung Neu-Ulm].

Vollständigen Titel anzeigen
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Objekt beim Datenpartner
Loading...