Jahrmarkt
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Telgte A, 554
Telgte A
Telgte A >> Gerichtswesen >> Gogericht
1616 Mai 25
Enthält: u.a. Christian [...] gibt vor dem Notar Melchior Hagenacker dem Heinrich Tegeder, Gografen zu Telgte, daß die anwesenden Bürgermeister Christian Bunne und Eilhard Veringk sowie der Kämmerer Jobst Berheide als Bevollmächtigter der Stadt Telgte auf geschehene Resolution des Domkapitals wegen erhaltener Translation eines neuen Jahrmarkts sich dahin erklären, daß sie die dem Gografen abgenommenen Fischnetze und dem Zeller Blanke abgepfändeten Kessel im Namen des Domkapitels dem jetzigen Gografen bei dessen Ankunft restituieren wollen. Sie behalten sich die Unschädlichkeit dieses Aktes für ihre sonstige Gerechtigkeit vor, bitten den Konsens wegen des Jahrmarktes zu vollziehen und die Mißverständnisse im Prozeß mit Blanke beizulegen und dieserhalb eine Zusammenkunft zu vereinbaren. - Zeugen: Ludger Schulte und Johann Hannenkamp.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ