Die durch die 1633 Belehnten von Bernhard Ludolf Kann gekauften Lehen, nämlich: 1.) ein Burglehen zu Burg Reichenbach [Burg auf der Gemarkung Reic...
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Urk. 14, 8879
A I u, von Meysebug sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Meisebug, Nr. 9
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe H >> Hu >> Hundelshausen, von >> 1550-1699
1633 April 01
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die durch die 1633 Belehnten von Bernhard Ludolf Kann gekauften Lehen, nämlich: 1.) ein Burglehen zu Burg Reichenbach [Burg auf der Gemarkung Reichenbach, Stadt Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.] und die unter der Burg liegenden Äcker; 2.) die Hufen Land zu Grimmelderode [Wüstung auf der Gemarkung Reichenbach, Stadt Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], Hopfelde [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.] und Dinkelberg [Dorf auf der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg, Gem. Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.]; 3.) der Zehnt zu Kirchditmold [Stadtteil von Kassel], was davon nicht an Landgraf Philipps von Hessen Diener Paul Keller verliehen war; 4.) vier Obleien, ein Malter Frucht und zwei Metzen Mohn, jährlich von mehreren Gütern zu Breitau [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] anfallend.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Hermann von Hundelshausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Hermann von Hundelshausen
Belehnte/r: Philipp und Konrad Hermann von Hundelshausen, Vettern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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