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Förderung der Uhrenfabrikation im Schwarzwald
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 170 Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Zentralstelle für Gewerbe und Handel >> 8. EINZELNE GEWERBEZWEIGE >> 8.6 Industrie der Maschinen, Instrumente und Apparate >> 8.6.6 Uhrmacherei
1848-1875
Darin: Qu. 2 Entwurf des Uhrmachers Hipp zur Gründung einer Musterfabrik zur Herstellung von Schwarzwälder- und Stock-Uhren, 1849; - Qu. 4 Sitzungsprotokolle der Badischen Zweiten Kammer betr. Maßnahmen zur Hebung der Uhrmacherei auf dem badischen Schwarzwald, Oktober und November 1848; - Qu. 5-24 Gesuch des Uhrmachergewerbevereins in Schwenningen um Unterstützung aus Staatsmitteln zur Errichtung einer Musterwerkstätte und zur Anschaffung von Maschinen zur Fabrikation gestanzter Uhrenbestandteile durch die Zentralstelle sowie deren Überlassung an den Kaufmann Friedrich Mauthe und die Uhrmacher Jakob und Johannes Haller, Bl. 1-70, 1850-1853; - Qu. 25 Bitte des landwirtschaftlichen Bezirksvereins im Oberamt Spaichingen um einen Beitrag zum Lehrgeld für acht junge Leute vom Heuberg zur Erlernung der Uhrmacherei im badischen Schwarzwald, 1853; - Qu. 29 Bitte des Gemeinderats in Schwenningen um Absendung des Uhrmachers Erhard Schlenker nach Rußland und einigen ostasiatischen Staaten zur Förderung des Absatzes von Schwarzwälder Uhren; - Qu. 205 Unterstützungsgesuch des Uhrenfabrikanten E. Junghans in Schramberg zur Anschaffung neuer Maschinen, 1866
Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart (1848-1920)
Qu. 1-54
Archivale
Haller, Jakob
Haller, Johannes
Hipp
Junghans, E.
Mauthe; Friedrich
Schlenker, Erhard
Ostasien
Rußland
Schramberg RW
Schwarzwald
Schwenningen : Villingen-Schwenningen VS
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.