Vor dem Kapitel des Marienstifts zu Aachen erklärt Ritter Philipp auf Befragen des Dechanten Stephan, daß er den Zehnten zu Riterka (Richterich) nur auf Lebenszeit in Pacht besitze, indem er zugleich freiwillig sich verpflichtet, statt 16 Müdeln Weizen 20, statt 14 Müdde Roggen 20, inskünftig jährlich zu entrichten, so daß der Gesamtbetrag dieses Zehnten eingerechnet je 3 Müdden Roggen und Weizen, welche der Abt von Herzogenrath (Abbas Rodensis) dem Kapitel an einem Zehntenteil genannt Crumbac liefert, nunmehr je 20 Müdden Roggen und Weizen beträgt. Zugleich wird dem Ritter Philipp und dessen Gattin Heitewif die denselben (wegen der ärztlichen Dienste des Erstern und weil Letztern 30 Solidi aus eigenem Vermögen dem Zehnten zugewendet) vor einigen Jahren verliehene Fraternität mit dem Kapitel bestätigt. Unter den Zeugen: Dechant Stephan, Propst Richer, Adalbert, Ritter Gerard Libolds Sohn, Ritter Severin, Gerard Parous, Udelo Schultheiß von Traben (trabane). Acta sunt hec anno dominice incarnationis M. C. LXIII.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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