Stefan Salzkestner und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen Heinrich Zobel, Mönch im Kloster St. Stephan in Würzburg, einen jährlichen Zins von 0,5 Pfund Würzburger Währung. Der Zins gefällt von einem Gut in Lindflur (Lintflu/e/r), das derzeit Friedrich Front bewirtschaftet. Die Verkäufer haben dafür von dem Käufer 10 Pfund Heller Würzburger Währung erhalten. Sie übertragen ihm daher das Gut und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Dafür stellen sie dem Käufer die Gebrüder Andreas und Hermann Salzkestner als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Würzburg. Der geben ist 1380 an dem nehsten donderstage vor sante Vites tage. Aussteller: Stefan Salzkestner und seine Ehefrau Katharina. Empfänger: Heinrich Zobel
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Stefan Salzkestner und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen Heinrich Zobel, Mönch im Kloster St. Stephan in Würzburg, einen jährlichen Zins von 0,5 Pfund Würzburger Währung. Der Zins gefällt von einem Gut in Lindflur (Lintflu/e/r), das derzeit Friedrich Front bewirtschaftet. Die Verkäufer haben dafür von dem Käufer 10 Pfund Heller Würzburger Währung erhalten. Sie übertragen ihm daher das Gut und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Dafür stellen sie dem Käufer die Gebrüder Andreas und Hermann Salzkestner als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Würzburg. Der geben ist 1380 an dem nehsten donderstage vor sante Vites tage. Aussteller: Stefan Salzkestner und seine Ehefrau Katharina. Empfänger: Heinrich Zobel
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 240
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 151; Würzburger Urkunden 6927
Registratursignatur/AZ: 367 (16. Jh.); 1380 / 3 (18. Jh.); F 5 x 1 (18. Jh.); W D 7 § 6 n 1 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1380 Juni 14
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 487 S. 146
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Stefan Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Elisabeth Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Andreas Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, gebrochen und stark besch. S 4: Hermann Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 487 S. 146
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Stefan Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch. S 2: Elisabeth Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Andreas Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, gebrochen und stark besch. S 4: Hermann Salzkestner; an Pergamentstreifen anhängend, unbesch.
Salzkestner, Stefan
Salzkestner, Katharina
Salzkestner, Andreas
Salzkestner, Hermann
Zobel, Heinrich, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Front, Friedrich, Lindflur
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Währung
Würzburg, Einlager
Lindflur (Gde. Reichenberg/Lkr. Würzburg), Gut
Lindflur (Gde. Reichenberg/Lkr. Würzburg), Beständner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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