Pankraz von Stöffeln, Obervogt zu Tuttlingen, bekundet, daß der edle und feste Bastian Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen, sein lieber Schwager, und der edle und feste Hans Rudolf von Enzberg zu Mühlheim, sein lieber Vetter, sich für ihn gegen die edle und tugendreiche Frau Margaretha Mundtprattin von Salenstein (Salenstain), jetzt des edlen und festen Michel von Breitenlandenberg, Landvogts zu Büdingen (Büttingen), ehel. Hausfrau, und ihren Erben um 1000 fl Hauptgut und 50 fl Münz Zins verbürgt haben lt. einer darüber angefertigten Hauptverschreibung. Der A. verspricht dem Bastian Schenk und seinen Erben bei seiner Edelmannstreue, sie gegen alle Kosten und Schäden hinsichtlich der Bürgschaft schadlos zu halten und diese innerhalb der nächsten 5 Jahre zu lösen. Als Unterpfand stellt der A. für sich und seine Erben ihrer aller Hab und Gut.
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Pankraz von Stöffeln, Obervogt zu Tuttlingen, bekundet, daß der edle und feste Bastian Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen, sein lieber Schwager, und der edle und feste Hans Rudolf von Enzberg zu Mühlheim, sein lieber Vetter, sich für ihn gegen die edle und tugendreiche Frau Margaretha Mundtprattin von Salenstein (Salenstain), jetzt des edlen und festen Michel von Breitenlandenberg, Landvogts zu Büdingen (Büttingen), ehel. Hausfrau, und ihren Erben um 1000 fl Hauptgut und 50 fl Münz Zins verbürgt haben lt. einer darüber angefertigten Hauptverschreibung. Der A. verspricht dem Bastian Schenk und seinen Erben bei seiner Edelmannstreue, sie gegen alle Kosten und Schäden hinsichtlich der Bürgschaft schadlos zu halten und diese innerhalb der nächsten 5 Jahre zu lösen. Als Unterpfand stellt der A. für sich und seine Erben ihrer aller Hab und Gut.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 109
Wilflingen, Anhang
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1549 Juni 24 (St. Johannes des Täufers Tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. leicht besch.
Vermerke: D.: Schadloß bryeff pangratzen von Stoffelß vmh 1000 fl. De Anno 1549; No 19; Bastian Schenckh
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. leicht besch.
Vermerke: D.: Schadloß bryeff pangratzen von Stoffelß vmh 1000 fl. De Anno 1549; No 19; Bastian Schenckh
Breitenlandenberg, von; Michel, Landvogt zu Büdingen
Enzberg zu Mühlheim, Hans Rudolf von
Salenstein, Mundpratten von; Margaretha
Stöffeln, von; Pankraz, Obervogt zu Tuttlingen
Bietingen, Gottmadingen KN
Breitenlandenberg, Kanton Zürich [CH]
Enzberg : Mühlacker PF
Mühlheim an der Donau TUT
Tuttlingen TUT
Wilflingen, Langenenslingen BC
Bürgschaften
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:39 MESZ
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