Schriftverkehr mit staatlichen und kirchlichen Behörden über die Sicherung von Bibliothek und Archiv
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148
111-12 (1. Teil)
K 3 Pfarrarchiv St. Clemens Kaldenkirchen Pfarrarchiv St. Clemens Kaldenkirchen
Pfarrarchiv St. Clemens Kaldenkirchen >> NS-Zeit
1929-1949
Enthält: u.a.: Aufstellung der Urkunden und Akten des Pfarrarchivs Kaldenkirchen durch Theologiestudent Paul Roos und Konkordanzliste von 1929; Schriftverkehr zwischen dem Pfarramt Kaldenkirchen, dem Bischöflichem Diözesanarchiv Aachen und der Landesarchivverwaltung über die Rückführung der Archivalien aus Aachen nach Kaldenkirchen 1949, darunter handschriftliche Abschriften von Briefen des Pfarrers auf der Rückseite von Abschriften von Briefen an das Bischöfliche Generalvikariat aus dem Jahr 1948 über Wohnungsmangel in Kaldenkirchen; Abschrift der Einverständniserklärung der Pfarre Kaldenkirchen über die Verbringung der Kunstgegenstände an einen sicheren Ort, 04.10.1943; Schriftverkehr bezüglich der Luftschutzmaßnahmen für das Pfarrarchiv und die Bibliothek; Brief des Provinzialkonservators der Rheinprovinz, Bonn vom 08.06.1940; Schreiben der Feuerversicherung vom 28.10.1939 mit Angabe des Wertes des versicherten Kircheninventars; Schreiben an die Mitglieder des Kirchenvorstands mit Bitte um Zustimmung zu den geplanten Schutzmaßnahmen vom 23.10.1939; Ankündigung des Abtransportes durch Museumsdirektor Hupp, Direktor der Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf, 19.10.1939; Schreiben des Diözesan-Archivdirektors Dr. H. Schiffers über die Durchsicht und Prüfung der Pfarrbücherei vom 25.02.1939; Schreiben des apostolischen Administrators des Bistums Aachens vom 15.02.1939 mit der Bitte um Schenkung von Büchern aus der alten Bibliothek zum Zwecke der wissenschaftlichen Verwertung, Aachen 15.02.1939; Schreiben von Paul Roos mit der Bitte um Erlaubnis, von den Urkunden Regesten anfertigen zu dürfen, Oberkassel 04.05.1933; Ablehnung von staatlichen Mitteln für die Unterbringung des Pfarrarchivs, Schreiben des Regierunspräsidenten vom 24.10.1930; Schreiben des Pfarrers van Nooy vom 07.10.1930 mit der Bitte um weitere finanzielle Unterstützung für die Unterbringung des Archivs und der ehemaligen Klosterbibliothek; Mitteilung über eine Überweisung in Höhe von 500 RM durch den Landeshauptmann der Rheinprovinz vom 01.10.1930; Angebot des Architekten für den Archivschrank, Rechnung des Schreiners Jakob Schmit aus Kaldenkirchen, 19.09.1930; Begleitschreiben der Archivberatungsstelle vom 19.11.1929 zu der Rücksendung von Urkunden; Abschrift des Gutachtens der Archivberatungsstelle vom 13.11.1929
Darin: auch: Zeichnung der Bibliotheksschränke für die Klosterbibliothek Kaldenkirchen, Architekt W. Looser, Geldern
Darin: auch: Zeichnung der Bibliotheksschränke für die Klosterbibliothek Kaldenkirchen, Architekt W. Looser, Geldern
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ