Peter Roggenburer, Bürger zu Markdorf (Marchdorff), erweitert gegenüber Jerg Has, dem jetzigen Pfründinhaber von Warthausen, das Unterpfand für eine von seinem Vater Konrad sowie Jack Bicklin laut Zinsbrief von 1448 März 1 (Freitag vor Laetare) eingegangene Verpflichtung von 8 Eimern jährlichen Weinzinses für die von dem verstorbenen Pfarrer Martin Andelfinger in Warthausen gestiftete Frühmesse durch Hinzunahme von 2 Juchert Acker, gelegen an dem Firt.
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Peter Roggenburer, Bürger zu Markdorf (Marchdorff), erweitert gegenüber Jerg Has, dem jetzigen Pfründinhaber von Warthausen, das Unterpfand für eine von seinem Vater Konrad sowie Jack Bicklin laut Zinsbrief von 1448 März 1 (Freitag vor Laetare) eingegangene Verpflichtung von 8 Eimern jährlichen Weinzinses für die von dem verstorbenen Pfarrer Martin Andelfinger in Warthausen gestiftete Frühmesse durch Hinzunahme von 2 Juchert Acker, gelegen an dem Firt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 U 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte >> Urkunden
1477 November 28 (Freitag vor St. Andreas apost.)
Urkunden
Siegler: Melchior Bicklin, Ammann der Stadt Markdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: "dieser brieff weist ein ersatzung und bosserung der underpfandt zue marchthall an der Stiftung der pfrund zue Warthausen jerlichs weisendt acht aimer weins" (15. Jh.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: "dieser brieff weist ein ersatzung und bosserung der underpfandt zue marchthall an der Stiftung der pfrund zue Warthausen jerlichs weisendt acht aimer weins" (15. Jh.)
Andelfingen, Martin; Rektor
Bicklin, Jack
Bicklin, Melchior; Ammann
Has, Jerg
Roggenburer, Konrad
Roggenburer, Peter
Markdorf FN
Warthausen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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