Die Ulmer Weingärtner Johann Slegglin, Heinrich Musmelber, Ludwig Klaus, Johann Tubler und Georg Altheim haben von den Pflegern des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] Johann Rot und Johann Wirttemberg ungefähr 3 Jauchert Äcker des Spitals in Ulm im Örlinger ("Erlinger") Tal zwischen Äckern des Peter Ungelter und des Rus Dürckheim zu Erbrecht empfangen. Davon hat Heinrich Musmelber zwei Sechsel, die anderen Beliehenen jeder ein Sechstel erhalten. Sie verpflichten sich, die Äcker in Weinberge umzuwandeln, diese in gutem Kulturzustand zu halten und dem Spital davon jährlich 6 rheinische Gulden, nämlich von jedem Sechsel 1 Gulden, zu entrichten. Bei Besitzwechseln hat der Abziehende von jedem Sechsel 1 alten Blappert als Weglöse und der neue Besitzer 1 alten Blappert als Handlohn an das Spital zu entrichten. Den Beliehenen steht das Recht zu, den Zins teilweise oder ganz abzulösen.

Vollständigen Titel anzeigen
Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
Objekt beim Datenpartner
Loading...