Bestätigung der bereits erhaltenen Rechte
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E1 A 45
Vorl. Nr.: 49
45
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
13. Juli 1481
Enthält: Maximilian und Maria Herzog v . Österreich, Burgund, Lothringen, Brabant, Lirnburg, Luxernburg u. Geldern, usw . : Nachdem Bürgermeister, Schöffen, Rat und seine eingesessenen Stadt- und Kirchspielsleute von Erkelenz ihn empfangen (ontfangen) und als Erblandesherrn und -frau angenommen und ihm als Herzog den Eid geleistet sowie von ihm die Bestätigung ihrer Privilegien, Rechte, Freiheiten, guten Gewohnheiten und alten Herkommen erbeten haben, bestätigt (confinneren, ratif.fieren ind approberen) er als Erbherr bzw. Erbfrau ihnen und ihren Erben sämtliche Privilegien, Rechte, Freiheiten, gute Gewohnheiten und altes Herkommen, welche sie von seinen Vorfahren einst erhalten und seitdem innegehabt haben nach Maßgabe des in seiner Stadt Roerrnond (Rormunde) gernachten Traktats, was er arn Tag ihrer Huldigung gelobt hat. Dementsprechend weist er seine Getreuen, Ritter, Kanzler und Mitglieder seines großen Rates, Statthalter und Mitglieder seines im Land Geldern eingesetzten Rates, Richter, Amtleute und Beamten sowie deren Stellvertreter an, gemäß dieser Bestätigung die Privilegien der Stadt Erkelenz einzuhalten und zu bewahren.
Archivale
Aussteller: Siegler: der Herzog. Gegeben in seiner Stadt Erkelenz. Monatstag. Mit Unterschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ