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Einführung der katholischen Religion in der Grafschaft Nassau-Siegen und Angelegenheiten des Jesuitenkollegs in Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1639-1686
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Schreiben an die päpstliche Kanzlei wegen zu gebender Almosen bzw. Spenden zur Errichtung einer neuen Kirche; Auszug aus der Geschichte des Kölner Jesuitenkollegs aus dem Jahr 1623; Dekrete und Schreiben des Mainzer Kurfürsten wegen des Religionswesens in Nassau-Siegen und Bestrafung der calvinistischen Bürger (1639-1646); Abschriften von Schreiben des Grafen Wilhelm Otto zu Nassau-Siegen an das Jesuitenkolleg in Siegen wegen der geistlichen Jurisdiktion (1640); Bericht des Jesuiten Wilhelm Holthausen zu Siegen an den dortigen Amtmann über das lasterhafte Leben des Stephen Huttenhein in Oberschelden (08.05.1640); Differenzen zwischen dem Jesuitenkolleg zu Siegen und der Gemeinde Obernetphen wegen abzuführender vier Malter Güldkorn (1640-1644); Verzeichnis der Beichte geleisteten Personen im Jahr 1640; Designationen der Ungehorsamen, die zur Osterzeit nicht zur Beichte und Kommunion kamen (1640); Schreiben des Grafen Johann Moritz zu Nassau-Siegen an das Jesuitenkolleg in Siegen wegen Religionsbeschwerden von Untertanen (30.04.1642); Bericht des Siegener Amtmanns über das Aufhängen einer Glocke in der St. Johannes-Kirche und über die Ausübung der calvinistischen Religion (15.07.1644); Befehl des Siegener Amtmanns zur Verhängung von Geldstrafen für nichtkatholische Predigten im Nassauischen Hof (1644); Korrespondenzen wegen der Entfernung des katholischen Pastors zu Oberfischbach (1645); Korrespondenzen wegen der Verrichtung aller Begräbnisse, Taufen und Kopulationen durch die Vizepastoren in der St. Nikolai-Kirche zu Siegen (1649); Sukzessionsstreit zwischen den katholischen und reformierten Grafen zu Nassau-Siegen u.a. wegen der Restitutionsleistungen des Jesuitenkollegs und wegen der von der Stadt Siegen an das dortige Jesuitenkolleg abzuführenden Gefälle (1650); Notariatsinstrumente zur Aufforderung des Grafen Heinrich zu Nassau-Siegen zur Wahrung des Religionsfriedens durch die Jesuiten in Siegen und zum Verlassen der Stadt Siegen (1651); Befehle und Korrespondenzen wegen der Versperrung der Kirchen und Vertreibung der Jesuitenpater aus Nassau-Siegen (1651); Paßbrief des Grafen Georg Friedrich zu Nassau-Siegen für die Jesiutenpater in Siegen (1651); Korrespondenzen wegen der Fundation des Jesuitenkollegs, der ihm zustehenden Renten und der katholischen Religionsausübung (1665, 1679); Befehl der Fürstin Isabella Clara Eugenia zu Nassau-Siegen wegen Bezahlung der von den Jesuitenpatern gehaltenen Seelmesse aus der Renterei (20.01.1679); Bestätigung des katholischen Pastors Stephan Ketteler zu Siegen über der Entfernung einer Glocke aus der Pfarrkirche St. Martin im Jahr 1681 auf Befehl des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen (25.08.1686). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Otto Graf zu Nassau-Siegen, Wilhelm Holthausen (Siegen), Kurfürst Anselm Casimir Wambolt von Umstadt (Mainz), Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen, Rektor Rudolph Hummel (Siegen), Amtmann A. Bassecourt (Siegen), Pastor und Inspektor Johann Irlen (Siegen), Rentmeister Johannes Becker, Pater Matthias Kalwuen, Gabriel de Bruyn, Syndicus und Notar Wilhelm Reinburd (Mainz), J. Hadamar, Issac Volmar (Nürnberg), Heinrich Graf zu Nassau-Siegen, Ernestine Gräfin zu Nassau-Siegen geborene Prinzessin von Ligne, Notar Justus Streithovius, Notar Johanes Krengel, Georg Friedrich Graf zu Nassau-Siegen, Hermann Hambloch (Müsen), G. Capito, Moritz Heinrich Fürst zu Nassau-Hadamar, Isabella Clara Eugenia Fürstin zu Nassau-Siegen, Pastor Stephan Ketteler (Siegen).
173 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.