Margarete, Markgräfin von Brandenburg, Herzogin zu Bayern, Gräfin von Tirol, vermacht Tirol den Brüdern Herzog Rudolf, Albrecht und Leopold von Österreich für den Fall ihres Ablebens und setzt sie schon jetzt in Gewere. Siegler: Markgräfin Margarete, Graf Egon von Tübingen, Landkomtur zu Bozen, Vogt Ulrich von Matsch d.j., Hauptmann auf Tirol (S. fehlt); Heinrich von Rottenburg, gen. von Kaltern, Hofmeister auf Tirol; Petermann von Schenna, Burggraf auf Tirol; Ekehard von Villanders, gen. von Trostburg; Johann von Freundsberg, Friedrich von Greifenstein, Johann von Starkenberg, Rudolf von Ems, Ulrich Fuchs von Eppan, Bertold von Passeier (S. fehlt), Bertold von Gufidaun, Hiltbrand von Firmian, Gotsch von Bozen. Hinweis: seit 1963 wieder in Innsbruck
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Margarete, Markgräfin von Brandenburg, Herzogin zu Bayern, Gräfin von Tirol, vermacht Tirol den Brüdern Herzog Rudolf, Albrecht und Leopold von Österreich für den Fall ihres Ablebens und setzt sie schon jetzt in Gewere. Siegler: Markgräfin Margarete, Graf Egon von Tübingen, Landkomtur zu Bozen, Vogt Ulrich von Matsch d.j., Hauptmann auf Tirol (S. fehlt); Heinrich von Rottenburg, gen. von Kaltern, Hofmeister auf Tirol; Petermann von Schenna, Burggraf auf Tirol; Ekehard von Villanders, gen. von Trostburg; Johann von Freundsberg, Friedrich von Greifenstein, Johann von Starkenberg, Rudolf von Ems, Ulrich Fuchs von Eppan, Bertold von Passeier (S. fehlt), Bertold von Gufidaun, Hiltbrand von Firmian, Gotsch von Bozen. Hinweis: seit 1963 wieder in Innsbruck
Tirol Urkunden, BayHStA, Tirol Urkunden 180
611; Innsbrucker Signatur: ladl 129
Tirol Urkunden
Tirol Urkunden >> Urkunden
1363 Jänner 26
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S3 und S12 fehlen
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bozen (Potzen)
Literatur: Huber, Reg. Nr. 293
Vermerke: RV: "Ain brief umb die Etsch und Tyrol / "Der herzogin Margreth donatio inter viros deß Tyrols an Österreich"
Originaldatierung: 1363 Jänner 26, Bozen (Potzen)
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1363
Monat: Januar
Tag: 26
Äußere Beschreibung: 71 cm x 49 cm
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bozen (Potzen)
Literatur: Huber, Reg. Nr. 293
Vermerke: RV: "Ain brief umb die Etsch und Tyrol / "Der herzogin Margreth donatio inter viros deß Tyrols an Österreich"
Originaldatierung: 1363 Jänner 26, Bozen (Potzen)
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1363
Monat: Januar
Tag: 26
Äußere Beschreibung: 71 cm x 49 cm
Großformat. Schatzarchiv-Rep. lib. IV pag. 10 (ladl 129): "Drey gleichlauttend vermecht- und ubergab brief zu{o} Bayern und Margrethen, marggräffin zu Brandenburg, herzogin zu{o} Bayern und Khärnndten und grävin zu Tyrol und Görz wittiben auf ire vettern erzherzog Ruedolffen, herzog Albrechten und Lewpolden, geprüder von Österreich, umb die grafschafft Tyrol, mit vorbehalt ir lebtag dannecht zu regieren und verwilliget ain gannze tyrolische lanndtschafft darein; mit XV anhanngenden innsigln, davon sein zway an dem ainen brief abgerissen, und daz letst im dritten [Brief] zerprochen, Datum Bozen policarpi 1363."
Österreich: Albrecht III. Herzog von
Bozen: Gotsch von
Ems: Rudolf von
Firmian: Hiltbrand von
Frundsberg: Johann von
Fuchs: Ulrich
Greifenstein: Friedrich von
Gufidaun: Berthold von
Österreich: Leopold III. Herzog von
Tirol: Margarete (Maultasch) Gräfin von
Matsch: Ulrich von
Passeier: Bertold von
Rottenburg: Heinrich von
Österreich: Rudolf IV. Herzog von
Schenna: Petermann von
Starkenberg: Johann von
Tübingen: Egon Graf von
Villanders: Ekkehard von
Bozen (Pr. Bozen, I)
Bozen (Pr. Bozen, I), Deutschordens-Landkommende
Tirol, Gefürstete Grafschaft
Tirol (Schloss, Pr. Bozen, I): Burggraf
Hofmeister
Schenkungsurkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:38 MESZ