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Maeght Paris 1960 - 1986
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_053
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte enthält den Schriftwechsel zwischen Hertz und der Galerie Maeght, Paris (v. a. Aimé Maeght und Danile Lelong) zwischen Januar 1960 und März 1986: er umfasst u. a. die Korrespondenz zu Editionen bezgl. des Ankaufs illustrierter Bücher und Grafiken u.a. von Miro und Chagall; Preisabsprachen; Vermittlungsbemühungen Hertz' der Werke Calders an Museen, darunter der Kauf von Calders Werk "La botte" durch das Wallraff Richartz Museum, Köln für NF 36.000; Leihgaben und -anfragen für zahlreiche Ausstellungen; Eingangsbestätigungen von Werken und Zahlungen. Hervorzuheben ist eine Abschrift der Beschreibung Alberto Giacomettis vom 13.02.1960 zu seiner Skulptur "La Jambe" mit Äußerungen zu seinen Beweggründen und Intentionen, die Einweihungeinladung der Fondation M. et A. Maeght vom 29.07.1964, die Todesanzeigen Madame und Monsieur Aimé Maeghts von 1977 und 1981 und das Gedächnisprotokoll von 1984, in dem es um das Bildererbe und den Editionshandel Adrian Maeghts sowie die wahrscheinliche Umbenennung der Galerien in ausschließlich "Lelong"geht.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Daniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
Mayer, Galerie Denise René Hans: Düsseldorf
enthält Künstler/innen:
Bazaine, Jean René
Bonnard, Pierre
Braque, George
Calder, Alexander
Capdeville, Jean
Chagall, Marc
Chillida, Eduardo
Derain, André
Fiedler, Franz
Giacometti, Alberto
Heisig, Bernhard
Klasen, Peter
Klee, Paul
Kandinsky, Wassily
Lam, Wilfredo
Léger, Fernand
Marc, Franz
Matisse, Henri
Matta, Roberto
Miró, Joan
Palazuelo, Pablo
Picasso, Pablo
Rousseau, Henri
Tal-Coat, Pierre
Ubac, Raoul
Van Velde, Bram
Van Velde, Geer
enhält Museen/ Institutionen:
Berlin: Nationalgalerie
Bern: Paul Klee Stiftung
Mannheim: Städtische Kunsthalle
München: Bayerische Staatsgemäldesammlung
Den Haag: Gemeentemuseum
Duisburg: Stiftung Wilhelm Lehmbruck-Museum
Hamburg: Kunsthalle
Köln: Wallraf-Richartz-Museum
München: Haus der Kunst
Paris: Musée de l’art Moderne
Paris: Musée des Arts Décoratifs
Wien: Museum des 20. Jahrhunderts
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Hofmann, Dr. Werner
Leiris, Michel
Provenienz:
Werk: Giacometti, Alberto: Grande femme
Objektbeschreibung: No. 4/6
über: Galerie Maeght, Paris
an: Hertz, Bremen
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 30.01.1961
Kaufpreis: 60.000 NF
Werk: Léger: Quatre Chapeaux, 1927, (P)
Objektbeschreibung: Gemälde
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 10.03.1965
Kaufpreis: 750.000
Werk: Léger: Les musicienes, 1945
Objektbeschreibung: Gemälde, 114 x 146 cm
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 10.03.1965
Kaufpreis: 520.000 FF
Werk: Léger: Composition à la main et aux chapeaux, 1927
Objektbeschreibung: Gemälde
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Briefe (Kopien) vom 16.08.1967 und 19.09.1967
Kaufpreis: 700.000 F
Werk: Calder, Alexander: Les triangles, 1964
Objektbeschreibung: Mobile (Stabile)
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 23.05.1967
Kaufpreis:
Werk: Calder, Alexander: Cactus provisoire, 1967
Objektbeschreibung: Mobile (Stabile)
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 23.05.1967
Kaufpreis: 250.000 F
Werk: Miro, Joan: L'oiseau solaire, 1966, (S)
Objektbeschreibung: Skulptur
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 23.05.1967
Kaufpreis: 250.000 F
Werk: Calder: Pointes et courbes, 1970, (S)
Objektbeschreibung: Stabile, Skulptur, 350 x 600 x 450 cm
über: Maeght, Paris
über: Hertz, Bremen
an: Stadt Mönchengladbach
Unterlagen: Brief vom 04.04.1974 und Rechnung vom 29.07.1974
Kaufpreis: 750.000 F
Werk: Calder: La Botte (S)
Objektbeschreibung: Stabile
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Angebotsbrief vom 15.05.1962
Kaufpreis: 45.000 NF
Werk: Calder: Le Gong, c'est une lune, 1953/54, (S)
Objektbeschreibung: Mobile
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Angebotsbrief vom 15.05.1962
Kaufpreis: 36.000 NF
Werk: Calder: Le Serpant rouge, (S)
Objektbeschreibung:
(mobile mural qui sera prêté à la Biennale de Venise)
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Angebotsbrief vom 15.05.1962
Kaufpreis: 40.000 NF
Werk: Calder: La Feuille Jaune, (S)
Objektbeschreibung: Mobile
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Angebotsbrief vom 15.05.1962
Kaufpreis: 25.000 NF
Werk: Calder: Grand mobile noir, 1961, (S)
Objektbeschreibung: Mobile
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Angebotsbrief vom 15.05.1962
Kaufpreis: 39.000 NF
Werk: Léger, Fernand: Les plongeurs noirs
Objektbeschreibung:
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen: Brief (Kopie) vom 16.08.1963
Kaufpreis:
Werk: Giacometti: Le Chariot, (S)
Objektbeschreibung:
über: Maeght, Paris
an:
Unterlagen:
Kaufpreis: 130.000 F
Werk: Ernst, Max: Jeune Homme au coeur battant, (S)
Objektbeschreibung: Bronze (doré= goldglänzend)
von: Hertz, Bremen
an: Le Point Cardinal, Paris (in Kommission)
Unterlagen: Kommissionsformular vom 11.09.1965
Kaufpreis:
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.