Juden Salomon Bacharach, Marx Joseph, Aaron Löw, Wolf Samuel, Jacob Butger, Esaias Höchster, Schutzjuden, Wetzlar, als Nebenkläger Jude Salomon Hirsch, Schutzjude aus Wodislow bei Krakau, Wetzlarer Rabbiner, gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, Juden Heyum Meyer, Simon Liebmann, Löw Amschel, Löser Heyum, Meyer Gerson, Schutzjuden, Wetzlar, (Lic. Ferdinand Wilhelm Anton Helffrich, Prokurator am RKG, Wetzlar)
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Juden Salomon Bacharach, Marx Joseph, Aaron Löw, Wolf Samuel, Jacob Butger, Esaias Höchster, Schutzjuden, Wetzlar, als Nebenkläger Jude Salomon Hirsch, Schutzjude aus Wodislow bei Krakau, Wetzlarer Rabbiner, gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, Juden Heyum Meyer, Simon Liebmann, Löw Amschel, Löser Heyum, Meyer Gerson, Schutzjuden, Wetzlar, (Lic. Ferdinand Wilhelm Anton Helffrich, Prokurator am RKG, Wetzlar)
1, 3124
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1758-) 1759-1760 (-1769)
Enthält: Quad. 13: Entscheid des Frankfurter Oberrabbiners (1758)
Enthält: Quad. 23: Zeugnisse für Salomon Hirsch (1758)
Enthält: Vorinstanzli.che Akten (1758)
Enthält: Quad. 23: Zeugnisse für Salomon Hirsch (1758)
Enthält: Vorinstanzli.che Akten (1758)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch auf Überweisung der Streitsache vom Magistrat an das für jüdische Kultstreitigkeiten zuständige Oberrabbinat Frankfurt, Anspruch auf Unterlassung aller weiteren Handlungen, die geeignet wären, die jüdische Gemeinde in Wetzlar zu spalten, Anspruch auf Zahlung des Anteiles der Bekl. an den Kosten für die Tauglichkeitsprüfung des wegen unreinen Schächtens zeitweise suspendierten, nach nicht bestandener Schächterprüfung vor dem Oberrabbiner zu Frankfurt entlassenen Wetzlarer Vorsängers und Schächters Samuel Joseph, um dessen Entlassung, die von den Bekl. Nicht hingenommen wird, ein Streit entstanden war, der von den Bekl. z.T. mit beleidigenden Schriften geführt worden war, Anspruch auf Beteiligung an den Kosten für den als Interimsschächter angestellten Werdorfer Schächter, Anspruch auf Unterwerfung der Bekl. unter den Spruch des Oberrabbiners zu Frankfurt, Anspruch auf Achtung der geistlichen Autorität des Rabbiners und des Oberrabbiners; Anspruch des Nebenklägers, die Bekl. wegen der ihn beleidigenden Äußerungen im Streit um den abgesetzten Schächter, in denen ihm Verfehlungen gegen das mosaische Gesetz unterstellt worden waren, zum Widerruf der Äußerungen sowie zu einer exemplarischen Strafe zu verurteilen
pre: Magistrat zu Wetzlar (1758)
pre: RKG (1759)
pre: Magistrat zu Wetzlar (1758)
pre: RKG (1759)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2056, 14:09 MESZ