Landkreis/Landratsamt Hannover (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Hann. 174 Hannover I
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.4 Allgemeine Verwaltung >> 1.12.4.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.4.2.1 Kreise im Regierungsbezirk Hannover
1850-1944
Enthält: Hoheit, Kreisverwaltung, Kommunalaufsicht, Steuern, Polizei, Feuerwehr, Wirtschaft, Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft, Verkehr, Parteien, Vereine und Ausländer, Gesundheits- und Armenwesen, Kirche und Schule, Kriegsverwaltung, Kriegswirtschaft und -folgen, betreffend den Kreis Hannover
Geschichte des Bestandsbildners: Der Landkreis Hannover entstand im Rahmen der Umwandlung der althannoverschen Ämter in Landkreise nach preussischem Vorbild aus dem alten Amt Hannover, welches lediglich um einen Teil des vormals zum Landdrosteibezirk Lüneburg gehörigen Teil des Ahlter Waldes erweitert wurde. Der Landkreis Hannover umfasste - organisiert in 41 Landgemeinden und fünf selbständigen Gutsbezirken - im Jahr 1885 eine Fläche von 28.722 ha und hatte 25.889 Einwohner. Durch Eingliederung in die Stadt Hannover schieden 1891 die Orte Hainholz, Herrenhausen, List und Vahrenwald sowie 1907 die Dörfer Bothfeld, Groß-Buchholz, Klein-Buchholz, Döhren, Kirchrode, Stöcken und Wülfel aus dem Kreisverband aus.
Nachdem bereits im Jahr 1920 die Stadt Linden in die Provinzialhauptstadt Hannover eingemeindet worden war, ging im Rahmen der Kreisreform von 1932 durch Verordnung vom 1. August des Jahres auch der Landkreis Linden, der 1885 durch Vereinigung der Ämter Linden und Wennigsen entstanden war, im Landkreis Hannover auf.
Bestandsgeschichte: Die Akten des Landratsamtes Hannover wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - vermutlich im Gefolge der Kreisreform von 1932 - an das damalige preussische Staatsarchiv Hannover abgegeben. Den Zweiten Weltkrieg überstand der bereits im Sommer 1942 in die Schule nach Deensen ausgelagerte Bestand unbeschadet. Bereits im September 1945 wurden die nach Deensen ausgelagerten Archivalien nach Hannover zurückgebracht, da die Schulräume anderweitig gebraucht wurden. In seiner derzeitigen Gestalt umfasst der Bestand Hann. 174 Hannover I 236 Akten aus der Zeit von 1850 bis 1944.
Eine beträchtliche Anzahl von Akten der Ämter Hannover (Hann. 74 Hannover, bis 1885) und Langenhagen (Hann. 74 Hannover-Langenhagen, bis 1859) ist vom Landratsamt Hannover nach 1885 weitergeführt worden, bei den Bestandsbildungsmaßnahmen im Staatsarchiv auf Grund des jeweiligen Schwerpunktes aber der älteren Überlieferungsschicht zugewiesen worden. Die hier verwahrte Überlieferung reicht zum Teil weit über das Jahr 1885 hinaus bis in das Jahr 1939 hinein, so dass die Bestände dieser Vorgängerbehörden parallel zu konsultieren sind.
Die Überlieferung des Altkreises Linden bis 1932 bildet unter der Bestandssignatur Hann. 174 Hannover II einen eigenen Bestand und ist beträchtlich umfangreicher als die des Landkreises Hannover.
Für die ab 1891 in die Stadt Hannover eingemeindeten ehemaligen Dörfer des Landkreises Hannover sind auch die Bestände des Stadtarchivs Hannover zu konsultieren.
Im Archiv der Region Hannover in Neustadt am Rübenberge finden sich die Akten des Kreisausschuss Hannover/Linden, (siehe http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=b12045).
Findmittel: EDV-Findbuch (2012)
Geschichte des Bestandsbildners: Der Landkreis Hannover entstand im Rahmen der Umwandlung der althannoverschen Ämter in Landkreise nach preussischem Vorbild aus dem alten Amt Hannover, welches lediglich um einen Teil des vormals zum Landdrosteibezirk Lüneburg gehörigen Teil des Ahlter Waldes erweitert wurde. Der Landkreis Hannover umfasste - organisiert in 41 Landgemeinden und fünf selbständigen Gutsbezirken - im Jahr 1885 eine Fläche von 28.722 ha und hatte 25.889 Einwohner. Durch Eingliederung in die Stadt Hannover schieden 1891 die Orte Hainholz, Herrenhausen, List und Vahrenwald sowie 1907 die Dörfer Bothfeld, Groß-Buchholz, Klein-Buchholz, Döhren, Kirchrode, Stöcken und Wülfel aus dem Kreisverband aus.
Nachdem bereits im Jahr 1920 die Stadt Linden in die Provinzialhauptstadt Hannover eingemeindet worden war, ging im Rahmen der Kreisreform von 1932 durch Verordnung vom 1. August des Jahres auch der Landkreis Linden, der 1885 durch Vereinigung der Ämter Linden und Wennigsen entstanden war, im Landkreis Hannover auf.
Bestandsgeschichte: Die Akten des Landratsamtes Hannover wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - vermutlich im Gefolge der Kreisreform von 1932 - an das damalige preussische Staatsarchiv Hannover abgegeben. Den Zweiten Weltkrieg überstand der bereits im Sommer 1942 in die Schule nach Deensen ausgelagerte Bestand unbeschadet. Bereits im September 1945 wurden die nach Deensen ausgelagerten Archivalien nach Hannover zurückgebracht, da die Schulräume anderweitig gebraucht wurden. In seiner derzeitigen Gestalt umfasst der Bestand Hann. 174 Hannover I 236 Akten aus der Zeit von 1850 bis 1944.
Eine beträchtliche Anzahl von Akten der Ämter Hannover (Hann. 74 Hannover, bis 1885) und Langenhagen (Hann. 74 Hannover-Langenhagen, bis 1859) ist vom Landratsamt Hannover nach 1885 weitergeführt worden, bei den Bestandsbildungsmaßnahmen im Staatsarchiv auf Grund des jeweiligen Schwerpunktes aber der älteren Überlieferungsschicht zugewiesen worden. Die hier verwahrte Überlieferung reicht zum Teil weit über das Jahr 1885 hinaus bis in das Jahr 1939 hinein, so dass die Bestände dieser Vorgängerbehörden parallel zu konsultieren sind.
Die Überlieferung des Altkreises Linden bis 1932 bildet unter der Bestandssignatur Hann. 174 Hannover II einen eigenen Bestand und ist beträchtlich umfangreicher als die des Landkreises Hannover.
Für die ab 1891 in die Stadt Hannover eingemeindeten ehemaligen Dörfer des Landkreises Hannover sind auch die Bestände des Stadtarchivs Hannover zu konsultieren.
Im Archiv der Region Hannover in Neustadt am Rübenberge finden sich die Akten des Kreisausschuss Hannover/Linden, (siehe http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=b12045).
Findmittel: EDV-Findbuch (2012)
6,8
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ