Johann Harer der Junge von Mohrenhausen [Gde. Kettershausen/Lkr. Unterallgäu] verkauft mit Zustimmung des Abtes des Prämonstratenserchorherrenstifts Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] Georg den Ulmer Ratsherren und Bürgern Johann Heinrich Neithardt, Christian Harder und Simon Braun, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, einen jährlichen Zins von 5 Gulden, den Gulden zu 60 Kreuzern gerechnet. Dieser Zins gefällt von seinem Gut in Mohrenhausen, zu dem Haus, Hofstatt, Stadel und Garten sowie 18 Jauchert Äcker und 6 Tagwerk Wiesen gehören. Dieses Gut, das ein Lehen des Stifts Roggenburg ist, setzt er den Käufern als Unterpfand für die fristgerechte Bezahlung des Zinses ein. Die Käufer haben ihm dafür 100 Gulden bezahlt. Ihm und seinen Erben steht das Recht zu, diesen Zins wieder abzulösen. Ammann und Richter des Gerichts zu Zaiertshofen ("Zayssertzhouen") [Gde. Kettershausen/Lkr. Unterallgäu] bestätigen, dass das Gut als Pfand für den Zins ausreichend ist.