Staatliches Baumanagement Weser-Leine (Bestand)
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NLA HA, Nds. 240 Weser-Leine
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.3 Finanzen >> 1.13.3.3 Staatshochbauverwaltung >> 1.13.3.3.2 Untere Landesbehörden
1904-2005
Enthält: Bauakten, u.a. Landeskrankenhaus Wunstorf
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g477 ). Zur Vorgeschichte des Staatlichen Baumanagements Weser-Leine siehe auch das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Hameln. Das folgende Vorwort enthält auch die Geschichte des Staatshochbauamts/ Staatlichen Baumanagements Mittelweser und seiner Vorgängerbehörden ab 1945; zur Vorgeschichte dieser Ämter vor 1945 siehe die Vorworte zu den Beständen Hann. 100 Hameln und 100 Nienburg.
Geschichte des Bestandsbildners: 1. Staatshochbauamt Nienburg (nach 1945)
Das Staatshochbauamt Nienburg war nach der Gründung des Landes Niedersachsen 1946 für die Betreuung der baulichen Anlagen und Bearbeitung der Baumaßnahmen des Landes im Landkreis Nienburg und im ehemaligen Kreis Syke zuständig. Aufsichtsführende Behörde war zunächst wie vor 1945 der Regierungspräsident in Hannover und von 1978-1989 die Bezirksregierung Hannover.
Hinsichtlich des sachlichen und räumlichen Zuständigkeitsbereichs des Staatshochbauamts Nienburg ergaben sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - 1951 Übernahme der Betreuung der im Amtsbezirk gelegenen zivilen Bundesliegenschaften und Liegenschaften der Landessteuerverwaltung;
- ca. 1952 Übernahme der Betreuung der Liegenschaften der ehemaligen Provinzialverwaltung (Landeskrankenhaus Wunstorf) vom Staatshochbauamt Hannover II;
- 1956-1966 Abspaltung der Staatlichen Bauleitung Nienburg-Langendamm;
- 1958 Übernahme der Zuständigkeit für den Landkreis Neustadt a.R. vom Staatshochbauamt Hannover III;
- 1972 Neuzuschnitt des Amtsbezirks nach Auflösung des Landkreises Neustadt a.R. im Zuge der kommunalen Gebietsreform;
- 1984 Betreuung des PATRIOT-Programms in Niedersachsen als Leitbauamt;
- 1991 Übernahme einer Patenschaft für das Staatshochbauamt Schönebeck (Sachsen-Anhalt) nach der Wiedervereinigung;
- 1995 Übernahme des nördlichen Teils des Landkreises Diepholz nach der Angliederung des Staatshochbauamts Diepholz an das Staatshochbauamt Osnabrück.
Mit Erlass des Finanzministeriums vom 13. Juni 1997 wurden die bisherigen Staatshochbauämter Nienburg und Verden mit Wirkung zum 15. Juli 1997 zum Staatshochbauamt Mittelweser mit Sitz in Nienburg zusammengefasst (Nds. MBl. 28/1997, S. 1053).
Geschichte des Bestandsbildners: 2. Staatshochbauamt/Staatliches Baumanagement Mittelweser (1997-2004)
Der Amtsbezirk des zum 15. Juli 1997 aus den bisherigen Staatshochbauämtern Nienburg und Verden gebildeten neuen Staatshochbauamts Mittelweser mit dem Dienstsitz Nienburg umfasste die Landkreise Nienburg und Verden sowie den nördlichen Teil des Landkreises Diepholz und den südlichen Teil des Landkreises Rotenburg. Die Fläche betrug rund 4478 qkm.
Das Staatshochbauamt Mittelweser war für rund 1.600 Gebäude und bauliche Anlagen verantwortlich. Ein Aufgabenschwerpunkt im Landesbereich war das Niedersächsische Landeskrankenhaus in Wunstorf, das seit vielen Jahren im Rahmen der Generalsanierung und Erweiterung baufachlich betreut wurde. Daneben führte die Behörde Baumaßnahmen im Landeskrankenhaus Uchtspringe (Sachsen-Anhalt) sowie für die Bundeswehr aus. Als Leitbauamt war es für die PWC-Anlagen an unbewirtschafteten Autobahnrastplätzen sowie für den Bau von Streugutlagerhallen zuständig.
Am 3. April 2001 beschloss die Landesregierung die Umbenennung der Staatshochbauverwaltung in Staatliches Baumanagement Niedersachsen (SBN). Entsprechend wurde das Staatshochbauamt Mittelweser in Staatliches Baumanagement (SB) Mittelweser umgewandelt und Teil des SBN.
Geschichte des Bestandsbildners: 3. Staatliches Baumanagement Weser-Leine (seit 2005)
Das SB Weser-Leine als Teil des SBN entstand auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung vom 4. März 2004 mit Wirkung zum 1. Januar 2005 durch die Fusion der bisherigen SB Mittelweser und Bückeburg im Zuge der schrittweisen Strukturreform des SB (Nds. MBl. 14/2005, S. 273). Der Dienstsitz des SB Mittelweser in Nienburg wurde für den SB Weser-Leine übernommen. Der Amtsbezirk des SB Weser-Leine umfasst die Landkreise Verden, Nienburg, Diepholz, Schaumburg, Hameln-Pyrmont sowie den Westteil der Region Hannover bis an die Stadtgrenze der Landeshauptstadt; dies entspricht den bis 1995 bestehenden Dienstbezirken der ehemaligen Staatshochbauämter Verden, Nienburg, Diepholz, Wunstorf, Bückeburg und Hameln, ergänzt um den Westteil der Region Hannover.
Stand: Oktober 2015
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand, der bislang sieben Ablieferungen umfasst, gehen alle Abgaben der ehemaligen Staatshochbauämter Nienburg (bzw. Mittelweser für den Bereich Nienburg) und Diepholz ein. Ab dem Jahr 2005 zudem die Abgaben aus dem Bereich des vormaligen SB Bückeburg für den Bereich Hameln. Ältere Zugänge (vor 2005) des ehemaligen Staatshochbauamtes Hameln bzw. des SB Bückeburg finden sich im Bestand Nds. 240 Hameln.
Die Ablieferung Acc. 128/99, die auch Akten mit einer Laufzeit nach 1945 enthält, wurde komplett dem Bestand Hann. 100 Nienburg zugeordnet. Die Acc. 2006/053 enthielt nur eine Akte zum Amtsgericht Stolzenau; die dazu gehörigen Baupläne wurden in die Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 1732 übernommen. Ebenfalls in der Kartenabteilung bei den Karten-Mappen finden sich die zu den Akzessionen Acc. 2012/165 und Acc. 2014/049 zugehörigen Baupläne.
Stand: Oktober 2018
Findmittel: EDV-Findbuch 2017
Bearbeiter: Christiane Drewes (2014)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauverwaltung" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g477 ). Zur Vorgeschichte des Staatlichen Baumanagements Weser-Leine siehe auch das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Hameln. Das folgende Vorwort enthält auch die Geschichte des Staatshochbauamts/ Staatlichen Baumanagements Mittelweser und seiner Vorgängerbehörden ab 1945; zur Vorgeschichte dieser Ämter vor 1945 siehe die Vorworte zu den Beständen Hann. 100 Hameln und 100 Nienburg.
Geschichte des Bestandsbildners: 1. Staatshochbauamt Nienburg (nach 1945)
Das Staatshochbauamt Nienburg war nach der Gründung des Landes Niedersachsen 1946 für die Betreuung der baulichen Anlagen und Bearbeitung der Baumaßnahmen des Landes im Landkreis Nienburg und im ehemaligen Kreis Syke zuständig. Aufsichtsführende Behörde war zunächst wie vor 1945 der Regierungspräsident in Hannover und von 1978-1989 die Bezirksregierung Hannover.
Hinsichtlich des sachlichen und räumlichen Zuständigkeitsbereichs des Staatshochbauamts Nienburg ergaben sich im Laufe der Zeit folgende Veränderungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - 1951 Übernahme der Betreuung der im Amtsbezirk gelegenen zivilen Bundesliegenschaften und Liegenschaften der Landessteuerverwaltung;
- ca. 1952 Übernahme der Betreuung der Liegenschaften der ehemaligen Provinzialverwaltung (Landeskrankenhaus Wunstorf) vom Staatshochbauamt Hannover II;
- 1956-1966 Abspaltung der Staatlichen Bauleitung Nienburg-Langendamm;
- 1958 Übernahme der Zuständigkeit für den Landkreis Neustadt a.R. vom Staatshochbauamt Hannover III;
- 1972 Neuzuschnitt des Amtsbezirks nach Auflösung des Landkreises Neustadt a.R. im Zuge der kommunalen Gebietsreform;
- 1984 Betreuung des PATRIOT-Programms in Niedersachsen als Leitbauamt;
- 1991 Übernahme einer Patenschaft für das Staatshochbauamt Schönebeck (Sachsen-Anhalt) nach der Wiedervereinigung;
- 1995 Übernahme des nördlichen Teils des Landkreises Diepholz nach der Angliederung des Staatshochbauamts Diepholz an das Staatshochbauamt Osnabrück.
Mit Erlass des Finanzministeriums vom 13. Juni 1997 wurden die bisherigen Staatshochbauämter Nienburg und Verden mit Wirkung zum 15. Juli 1997 zum Staatshochbauamt Mittelweser mit Sitz in Nienburg zusammengefasst (Nds. MBl. 28/1997, S. 1053).
Geschichte des Bestandsbildners: 2. Staatshochbauamt/Staatliches Baumanagement Mittelweser (1997-2004)
Der Amtsbezirk des zum 15. Juli 1997 aus den bisherigen Staatshochbauämtern Nienburg und Verden gebildeten neuen Staatshochbauamts Mittelweser mit dem Dienstsitz Nienburg umfasste die Landkreise Nienburg und Verden sowie den nördlichen Teil des Landkreises Diepholz und den südlichen Teil des Landkreises Rotenburg. Die Fläche betrug rund 4478 qkm.
Das Staatshochbauamt Mittelweser war für rund 1.600 Gebäude und bauliche Anlagen verantwortlich. Ein Aufgabenschwerpunkt im Landesbereich war das Niedersächsische Landeskrankenhaus in Wunstorf, das seit vielen Jahren im Rahmen der Generalsanierung und Erweiterung baufachlich betreut wurde. Daneben führte die Behörde Baumaßnahmen im Landeskrankenhaus Uchtspringe (Sachsen-Anhalt) sowie für die Bundeswehr aus. Als Leitbauamt war es für die PWC-Anlagen an unbewirtschafteten Autobahnrastplätzen sowie für den Bau von Streugutlagerhallen zuständig.
Am 3. April 2001 beschloss die Landesregierung die Umbenennung der Staatshochbauverwaltung in Staatliches Baumanagement Niedersachsen (SBN). Entsprechend wurde das Staatshochbauamt Mittelweser in Staatliches Baumanagement (SB) Mittelweser umgewandelt und Teil des SBN.
Geschichte des Bestandsbildners: 3. Staatliches Baumanagement Weser-Leine (seit 2005)
Das SB Weser-Leine als Teil des SBN entstand auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung vom 4. März 2004 mit Wirkung zum 1. Januar 2005 durch die Fusion der bisherigen SB Mittelweser und Bückeburg im Zuge der schrittweisen Strukturreform des SB (Nds. MBl. 14/2005, S. 273). Der Dienstsitz des SB Mittelweser in Nienburg wurde für den SB Weser-Leine übernommen. Der Amtsbezirk des SB Weser-Leine umfasst die Landkreise Verden, Nienburg, Diepholz, Schaumburg, Hameln-Pyrmont sowie den Westteil der Region Hannover bis an die Stadtgrenze der Landeshauptstadt; dies entspricht den bis 1995 bestehenden Dienstbezirken der ehemaligen Staatshochbauämter Verden, Nienburg, Diepholz, Wunstorf, Bückeburg und Hameln, ergänzt um den Westteil der Region Hannover.
Stand: Oktober 2015
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand, der bislang sieben Ablieferungen umfasst, gehen alle Abgaben der ehemaligen Staatshochbauämter Nienburg (bzw. Mittelweser für den Bereich Nienburg) und Diepholz ein. Ab dem Jahr 2005 zudem die Abgaben aus dem Bereich des vormaligen SB Bückeburg für den Bereich Hameln. Ältere Zugänge (vor 2005) des ehemaligen Staatshochbauamtes Hameln bzw. des SB Bückeburg finden sich im Bestand Nds. 240 Hameln.
Die Ablieferung Acc. 128/99, die auch Akten mit einer Laufzeit nach 1945 enthält, wurde komplett dem Bestand Hann. 100 Nienburg zugeordnet. Die Acc. 2006/053 enthielt nur eine Akte zum Amtsgericht Stolzenau; die dazu gehörigen Baupläne wurden in die Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 1732 übernommen. Ebenfalls in der Kartenabteilung bei den Karten-Mappen finden sich die zu den Akzessionen Acc. 2012/165 und Acc. 2014/049 zugehörigen Baupläne.
Stand: Oktober 2018
Findmittel: EDV-Findbuch 2017
Bearbeiter: Christiane Drewes (2014)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
2,0
Bestand
Literatur: Siehe Gruppenvorwort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ