Der Erzbischof von Trier sendet infolge des Bescheides von Höchst, den Rechtsstreit mit Gottfried von Eppstein betreffend, einige Urkunden, aus denen hervorgeht, dass die Festungen und Dörfer ('vestenungen und durffere') Hasselbach und Eisenbach zu dem Stift Trier gehört haben und erst zur Zeit Ulrichs von Manderscheid ('des von Manderscheit ziiten') und in dessen Streit mit dem Stift Trier an Gottfried von Eppstein gelangt sind, dass aber laut anderer abschriftlich beiliegender Register und Bullen der von Manderscheid nie ein Recht an dem Stift Trier gehabt habe, vielmehr dem Papst und dem Konzil zu Basel ungehorsam gewesen sei.
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Der Erzbischof von Trier sendet infolge des Bescheides von Höchst, den Rechtsstreit mit Gottfried von Eppstein betreffend, einige Urkunden, aus denen hervorgeht, dass die Festungen und Dörfer ('vestenungen und durffere') Hasselbach und Eisenbach zu dem Stift Trier gehört haben und erst zur Zeit Ulrichs von Manderscheid ('des von Manderscheit ziiten') und in dessen Streit mit dem Stift Trier an Gottfried von Eppstein gelangt sind, dass aber laut anderer abschriftlich beiliegender Register und Bullen der von Manderscheid nie ein Recht an dem Stift Trier gehabt habe, vielmehr dem Papst und dem Konzil zu Basel ungehorsam gewesen sei.
331, U 205
331 Herrschaft Eppstein
Herrschaft Eppstein >> 1 Urkunden >> 1426-1450
1448 Dezember 7
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Siegel des Erzbischofs
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschrieben uff unser lieben frauen abent conceptionis anno Domini 1448.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ