Johannes Erlenwin von Heilbronn, kaiserlicher Notar, Schreiber des Wormser bischöflichen Hofs, bezeugt, dass vor ihn gekommen seien Johannes von T...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1481-1507
1488 April 1, Kirschgarten
Ausf., Perg., NZ
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johannes Erlenwin von Heilbronn, kaiserlicher Notar, Schreiber des Wormser bischöflichen Hofs, bezeugt, dass vor ihn gekommen seien Johannes von Trier (Treveri), Subprior, Johannes Monasterii, Johannes Zonsbeck d.Ä., Johannes von Mainz (Moguncie), Johannes Zonsbeck d.J., Heinrich Diest, Lambrecht von Wörth (Werda), Bernhard von Nordes, Heinrich von Zutphen, Johannes Winternheimer, Johannes Sanderus von Köln (Colonie), (alle) Priester, Diakon Bernhard Petrus, Subdiakon Petrus von Kempen (Kempfs) und der Akkoluth Johannes von Mainz d.J., Regularkanoniker des Augustinerchorherrenstifts Kirschgarten bei Worms, die durch den Prior Heinrich von Dirmstein zu einer Konventssitzung versammelt worden waren, um über den Verkauf der Klostergüter zu Abenheim an Gertrud Greiffenclau, Witwe des Ritters Wolf Kämmerer v. Dalberg, und ihren Sohn Friedrich zu beraten. Auf Antrag des Priors hätten sie der Übergabe vor Schultheiß und Schöffen zu Abenheim sowie der Bestätigung durch den Offizial des Wormser Hofs zugestimmt - Zeugen: Martin Nyebel, Stiftsherr zu St. Martin zu Worms, und Petrus Rorich, Dr. der Künste und der Medizin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ