Der Hohenasperg. Geschichten aus einem deutschen Gefängnis
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/021 A180021/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/021 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2018
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2018 >> Unterlagen
13. November 2018
Hörfunksendung "Der Hohenasperg - Geschichten aus einem deutschen Gefängnis" von Pia Fruth.
Nur 90 Meter erhebt sich der Hohenasperg über das Neckarland bei Ludwigsburg. Trotzdem ist der mit Reben bepflanzte Fels herausragendes Symbol der südwestdeutschen Freiheitsbewegung, zugleich Ort politischer Willkür und Ausdruck moderner Demokratie. In der Keltenzeit war der Hohenasperg Fürstensitz, später mittelalterliche Burg, als Landesfestung trutziges Bollwerk, danach Staatsgefängnis und heute Vollzugskrankenhaus und sozialtherapeutische Anstalt der baden-württembergischen Justiz. Die Liste prominenter Insassen reicht von Dichtern und Musikerinnen wie Christian Schubart oder Marianne Pyrker, Politikern wie Staatspräsident Eugen Bolz oder Nationalökonom Friedrich List bis zum Serienmörder Heinrich Pommerenke und hungerstreikenden RAF-Mitgliedern.
Nur 90 Meter erhebt sich der Hohenasperg über das Neckarland bei Ludwigsburg. Trotzdem ist der mit Reben bepflanzte Fels herausragendes Symbol der südwestdeutschen Freiheitsbewegung, zugleich Ort politischer Willkür und Ausdruck moderner Demokratie. In der Keltenzeit war der Hohenasperg Fürstensitz, später mittelalterliche Burg, als Landesfestung trutziges Bollwerk, danach Staatsgefängnis und heute Vollzugskrankenhaus und sozialtherapeutische Anstalt der baden-württembergischen Justiz. Die Liste prominenter Insassen reicht von Dichtern und Musikerinnen wie Christian Schubart oder Marianne Pyrker, Politikern wie Staatspräsident Eugen Bolz oder Nationalökonom Friedrich List bis zum Serienmörder Heinrich Pommerenke und hungerstreikenden RAF-Mitgliedern.
0'27
Audio-Visuelle Medien
Albinus, Hans-Joachim; Ministerialdirigent
Fruth, Pia; Hörfunk-Autorin, Medienwissenschaftlerin
Hohenasperg : Asperg LB; Gefangene
Hohenasperg : Asperg LB; Justizvollzugskrankenhaus
Hohenasperg : Asperg LB; Sträflinge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:20 MEZ
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