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Schatzungs- und Kontributionsangelegenheiten des Fürstentums Nassau-Siegen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Erhebung einer Landsteuer (1618); Quittungen des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen über die vom Rentmeister Antonius Jung empfangenen Landsteuern (1619); Gravamina zu den Beschwerdepunkten der Kirchspiele Hilchenbach, Netphen und Ferndorf wegen zu zahlender Kontributionen (14.10.1633); Suppliken zahlreicher Untertanen und Gemeinden wegen Nachlassung der Landkontribution und Schatzung (1633-1634); Schatzungsregister des Amts Freudenberg [enthaltend zahlreiche Personennamen in den Ortschaften des Amts] (1636); Kontributionsangelegenheiten und Ausgaben an kaiserlicher Kontribution (1641-1641); Kontributionsordnung der Gräfin Ernestine zu Nassau-Siegen, geborene Prinzessin von Ligne (09.11.1642); Resolution der Schöffen betreffend einige Fragen der Kontribution (1643); Spezifikation zur Erhebung von vier halben Schatzungen (1644); Spezifikation und Münzsortenzettel über 800 Reichstaler Friedensgelder (04.01.1650); Verzeichnis der durch den Lizentiaten Johann Begker nach Köln in Wechseln übersandten Friedensgeldern (1650); Überschlag über Einnahmen und Ausgaben an Friedensgeldern (1650); Überschlag über Einnahmen und Ausgaben der schwedischen und hessischen Assignat- und Satisfaktionsgelder (1650); Korrespondenzen wegen zu zahlender Friedens- und Kontributionsgelder (1650); Zahlung von hessischen Kontingents- bzw. Kontributionsgeldern, mit Sortenzetteln (1650-1651); Supplik der Untertanen des Gerichts vor dem Hain wegen Abhörung der Kontributionsrechnung (1653); Verteilung der zur schwedischen Militärsatisfaktion beizutragenden 3 Millionen Reichstaler auf die sieben Reichskreise; Festsetzung und Erhebung der Schatzung von den Schöffen, Heimbergern und Vorstehern des Gerichts Netphen und vor dem Hain (1658); Tilgung anvererbter Schulden des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen binnen zehn Jahren durch jährliche Erhebung dreier Schatzungen (1661); Schreiben des Dr. Solern aus Koblenz an Fürst Johann Franz Desideratus u.a. wegen der Nichtzahlung von Schatzung und Kontributionen durch die herrschaftlichen Räte und Bediensteten (14.01.1684); Supplik der Hammerschmiede und übrigen Einwohner der Gemeinde Weidenau wegen der Schatzungen (1703); Supplik sämtlicher Schöffen des Fürstentums Nassau-Siegen wegen des Schatzungsbeitrags (1706); Suppliken der Einwohner der Gemeine Kaan wegen der neuen Römung (1708); Erklärung sämtlicher Gerichts- und Landschöffen wegen Eintreibung der der doppelten Schatzung (1712). Korrespondenten u.a.: Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Gerd Henckel (Rudersdorf), Johann Heydte (Netphen), Kirchmeister Hans Hoffmann (Lindenberg), Heidrich Müller (Heisberg), Harmann Faust (Heisberg), Hans Stöler (Heisberg), Georg Adam Heilmann (Siegen), Alexander Sturtz (Freudenberg), Generalkommissar Adrian van der Düssen, Wilhelm Fürstenhagen (Freudenberg), Philipp Petri (Siegen), Ernestine Gräfin zu Nassau-Siegen, Rentmeister Johann Becker (Siegen), Notar Johann Krengel, Notar Caspar Zeppenfeld, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Dr. Solern (Koblenz), Stadtschreiber Wertenberg.
203 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.