B02-Bestand Sammlung Otto Sahmann (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
SL/13
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B02 Bestandsgruppe Sammlungen / Privatarchive >> SL/13 Schriftwechsel Otto Sahmann
1979 - 1999
Form und Inhalt: Der Bestand wurde seit Anfang der 1990er Jahre von der Redaktion Feature, Literatur und Unterhaltung des Studio Franken aufgrund seiner Kuriosität gesammelt und aufbewahrt. Otto Sahmann sendete dem Bayerischen Rundfunk zwischen 1990 und 1999 regelmäßig Manuskripte und Gedichtproben mit dem Vermerk zu, dass sie einen Sendebeitrag wert seien. Die Leitung der Wortabteilung und die Studioleitung gingen auf seine Bitten nicht näher ein, woraufhin Sahmann in seinen weiterhin regelmäßigen Briefen immer häufiger seinen Unmut und seine schwierige finanzielle Situation zum Ausdruck bringt.
Personenbeschreibung: Der kaufmännische Angestellte und Heimatdichter Otto Sahmann wurde 1935 in Naila geboren und lebte in den 1990er Jahren in Hof. Bereits mit 16 Jahren entdeckte er seine Liebe für die Mundartdichtung. 1976 erschien Sahmanns erster Gedichtsammelband und er veröffentlichte fortan in verschiedenen Zeitungen und Rundfunksendungen seine Werke. 1979 erhielt Sahmann für sein Werk den Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft.
Personenbeschreibung: Der kaufmännische Angestellte und Heimatdichter Otto Sahmann wurde 1935 in Naila geboren und lebte in den 1990er Jahren in Hof. Bereits mit 16 Jahren entdeckte er seine Liebe für die Mundartdichtung. 1976 erschien Sahmanns erster Gedichtsammelband und er veröffentlichte fortan in verschiedenen Zeitungen und Rundfunksendungen seine Werke. 1979 erhielt Sahmann für sein Werk den Kulturpreis der oberfränkischen Wirtschaft.
2 Archivmappen
Bestand
Sahmann, Otto
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ