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Materialsammlung zur Lage und Rolle der Kirche im Nationalsozialismus
Nachlaß Frithjof Sielaff >> 04. Zeitungsausschnitt- und Materialsammlung (Zettelkartei und zeithistorische Themen) >> 04.03. Sammlungen zu zeithistorischen und geschichtswissenschaftlichen Themen
1933-1939
Enthält v.a.: Zeitungsartikel und Drucksachen (Rundbriefe, Predigttexte, Liedzettel), u.a. zur Bekennenden Kirche verschiedener deutscher Gebiete (z. B. Altmark, Berlin, Schleswig- Holstein, Rheinland): Mitteilungsblatt der Evangelischen Bekenntnissynode im Rheinland (Essen) an alle Pfarrer, Ältesten und Gemeindemitglieder der Bekennenden Kirche: Von rechtem und falschem Kirchenregiment (15. Juni 1937), "Lasset euch niemand das Ziel verrücken" (22. Febr. 1937), 57. Brief zur Lage (21. Dez. 1936), Die starke Hand (Febr. 1939), Ja, sollte Gott wohl können? (26. Okt. 1937). - Sonntägliche Fürbitte im Gemeindegottesdienst, dabei: Personen mit Redeverbot, Ausgewiesene, in Schutzhaft von Staatspolizei (Berlin 1937). - Eingabe des Bundes für Deutsches Christentum an das Reichskirchenministerium, dabei: Gegen den Missbrauch der Kirchenkollekten, Noch ein Wort zur Schulabstimmung an der Saar (Saarbrücken 1937), Bezeichnung der Religionszugehörigkeit (Berlin 1937), Das Ende des Mittelalters (1937). - Bekanntmachung der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche Berlin, dabei: Voraussetzung kirchlicher Wahlen, Freiheit der Kirche, Die "eigene Bestimmung des Kirchenvolkes", Die Notwendigkeit einer neuen Verfassung, Die Ermächtigung des Reichsministers für die kirchlichen Angelegenheiten, Zusammenfassung (Berlin 1937), Bericht zur Lage (Berlin 1938), Wort der vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche an die Gemeinden und Pfarrer (Berlin 1938), Aufruf an die evangelischen Christen, sich der heranwachsenden Jugend anzunehmen (o. J.), Offener Brief an die evangelischen Eltern und Erzieher in Deutschland (o. J.). - Die kommende Kirche (nach dem 12. Febr. 1937 erschienen). - Pfingstwort (wahrscheinlich 1936). - An die Mitglieder der Bekennenden Gemeinde Altmark-Ost, Liebe Brüder und Schwestern! (Groß-Möringen 1936, 1937). - Evangelisch-Kirchlicher Anzeiger (1936). - Altmärkische Tageszeitung Stendal, dabei u.a.: Der Führer in Weimar (Nr. 265/1935), Das ewige Deutschland! Kampf um die Weltanschaung - Alfred Rosenberg an Volk und Welt (Nr. 46/1934), Einmischungsversuch der Weltkirchenkonferenz (Nr. 170/37), Glänzender Verlauf des Altmark-Treffens der NSDAP (Nr. 243/1927), Antwort an Oxford (Nr. 237/1937), Südafrikaner für Regelung der Kolonialfrage (Nr. 235/1937), Ev. Jugend in HJ eingegliedert (1933). - Matrin Niemöller: Ein Wort zur kirchlichen Lage, Berlin-Dahlem (nach Sept. 1935 erschienen). - Hans Treplin (Pastor in Hademarschen): Weder Hauer noch die Deutschkirche. Ein volkstümliches Wort aus Schleswig-Holstein zum Kampf um den christlichen Glauben, Bekennende Kirche Schleswig-Holstein 1935. - Aufruf der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche Augsburg (1935). - Der Anscharbote, Sonntagsblatt für die freie ev.-luth. Bekenntniskirche zu St. Anschar in Hamburg und deren Freunde (1934), dabei u.a.: Zur kirchlichen Jahreswende, Luther und das Jahr 1534 (Nr. 24), Umwertung aller Werte, Die Reinigung der Gemeinde (Nr. 21), Unsere freie evangelisch-lutherische Bekenntniskirche zu St. Anschar in Hamburg (Nr. 19), Im memorandum, Kein Stillstand in der Außendeichsarbeit meiner evangelischen Kirche (Nr. 17), Gibt es eine evangelische Bischofskirche? (Nr. 13), Die Fahnenweihe der Hitlerjugend in der Potsdamer Garnison-Kirche und das evangelische Gewissen (Nr. 3). - Evangelisches Elternblatt, dabei: Volk vor Gott (Hamburg 1934). - Eduard Putz: Warum Bekenntnisgemeinschaft? (Sept. 1934). - Kirchliche Lage in Süddeutschland. Nach einem Bericht des Landeskirchenrats (München 1934). - Bund Deutscher Bibelkreise (W.-Barmen 1934), dabei: An die verehrten Eltern unserer B.K.ler (Febr. 1934), Brüder und Kameraden Febr. (1934), An die Jungenschaft des Bundes Deutschen Bibelkreise (Jan. 1934), Bericht an die Eltern über die evangelische Jugendarbeit im Dritten Reich und das Zeltlager im Teutoburger Wald (Aug. 1933). - Reichswart, dabei: Religion und Kirche 1933 (Berlin Nr. 51/1933). - Otto Dibelius: Offener Brief an Herrn Reichsminister Kerrl (Berlin 1937). - Abkommen über die Eingliederung der evangelischen Jugend in die Hitler-Jugend, in: Verordnungsblatt der Reichsjugendführung (Berlin 1933). - Rundschreiben des Reichsleiters der Glaubensbewegung "Deutsche Christen" Dr. Kinder zur Übernahme der Führung: An die evangelischen Volksgenossen mit Leitsätzen für die Ausgestaltung der evangelischen Kirche (Berlin 1933). - Nationalkirchliche Bestrebungen der Gegenwart, in: Wort und Dienst (Sept. 1933). - Deutsches Pfarrerblatt. - Notizen zu Krieg und Frieden, zum Glauben an Deutschland (hschr., Magdeburg 1935). - Eingabe des Pfarrers Müller, Vorsitzender des Bruderrates der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, an den Präsidenten des Evangelischen Oberkirchenrates, Dr. Werner (Berlin), betr. neuer Verordnungen für die evangelische Kirche (Berlin 1939). - Rundbrief des Präses der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche, dabei u.a.: Von Auftrag und Arbeit der Kirche (Bad Oeynhausen 1935). - Beschwerde zur Rolle und Zerstörung der Kirche (1. Seite fehlt). - Liedblatt der Markgemeinde Stendal (1939). - Rundschreiben zur Lage der Kirche und Schicksal Martin Niemöllers (Aug. 1938). - Rundschreiben der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Leitung (Juli 1938), dabei: Bericht zur Lage, Bericht über das Ende der Matthäuskirche in München, Offener Brief mit Aufruf an evangelische Eltern und Erzieher in Deutschland zur Situation der Christlichen Gemeinschaftsschule und Kampf für eine evangelische Bekenntnisschule. - Aufruf gegen die Bekämpfung der Kirche: An die evangelische Christenheit und an die Obrigkeit in Deutschland (1938). - Protest gegen Martin Niemöller im Konzentrationslager, dabei: persönlicher unf beruflicher Werdegang (1938). - Not und Verheissung im evangelischen Kirchenkampf (1938). - Bericht über die kirchlichen Ereignisse in Schinne (1937). - Auszug aus den Richtlinien für die kulturelle Dienstgestaltung in der S.A. (1937) - Im Kirchenkreis Stendal wird "geordnet", Zustände der Parrstelle Schinne (1937). - Bericht über die Arbeit des Reichsbundes 1936/37 auf der Tagung des Reichsbundes der deutschen evangelischen Pfarrvereine in Bautzen (21. Sept. 1937). - Rundschreiben zu Massenverhaftungen evangelischer Pfarrer, v.a. aufgrund verbotener Sammlung von Kirchen-Kollekten nach Kollektenplan der Bekennenden Kirche (1937). - Zeitungsauschnitt Gerechtigkeit erhöht ein Volk. - Rundschreiben: Was geht in der evangelischen Kirche vor? mit Fürbitte- und Namensliste Verhafteter (1937). - Predigt von Pastor Niemöller (Berlin-Dahlem 1937).
Akten
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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