Michel Brant, wohnhaft zu Poßfeld im Kirchspiel Wilster, verkauft dem Priester Nikolaus Detardes, Vikar der St.-Annen-Vikarie am Altar der hl. Dreifaltigkeit in der Pfarrkirche zu Itzehoe, und seinen Nachfolgern eine Rente von 4 Mark aus zwölf Morgen Pflugacker.
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Urk.-Abt. 123 Nr. 265
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe
Urk.-Abt. 123 Kloster Itzehoe: Kloster Itzehoe >> 1 Urkunden
1518
Enthält: Ausfertigung, Pergament, im Umbug sechs Einschnitte, Siegelstreifen und Siegel fehlen. Der rechte und der obere Rand scheinen nachträglich beschnitten zu sein, Nadelstiche deuten darauf hin, dass das Blatt als Umschlag verwendet worden ist. Auf dem Umbug von späterer Hand 16. Jh., nur z. T. lesbar: "…unde syn … Michel Brant hovetman ut littere … Johan Mor, Marten Kolemor, Jacob Mewes, Laurens Brant, Symon Brant". Auf der Rückseite des Blattes, deutlich jünger: "ad kalen. kalend".
Verzeichnung
1518 Juli 16
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ