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Die geschehene Elocationen und Bemeierungen über den Diemelberg für die Herren von Spiegel(e) betreffend
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Copia Revers-Briefes Philip Godtfridt[s] Spigel [Spiegel] zum Desenberg über den vom Fürst Ferdinand, Erzbischof zu Köln, Bischof zu Paderborn, ihm und seinen Kindern allernächst seinem Haus Klingenburg gelegenen und auf 12 Jahre aus Gnaden und unentgeltlich eingetanen Kuh-Kamps und Ländereien, 11. März 1642; 1 1/2) Die Rottländereien am Dringenberg betreffend, 6. März 1659; 2) Frau Witwe von Spiegel zur Klingenburg bittet um Dilation wegen der Pachtgelder von Dringenberg, 26. März 1660; 3) Schreiben Frau Witwe von Spiegel zur Klingenburg, worin sie sich erklärt, die Rottländerei am Diemelberg für die abgeforderten Locagien-Gelder nicht mehr haben zu wollen, sondern kann erleiden, daß solche an die Benachbarten (benachbarte) verelociert werden, 17. Juni 1661; 4) Schreiben des Land-Rentmeisters Hoffman, daß wenn die Frau Witwe von Spigel [Spiegel] kein 50 Taler geben wolle, er, Rent-Meister, dahin sehen müßte, wie die Ländereien anderorts elociert würden, 3. Mai 1662; 5) Schreiben der Frau Witwe von Spigel [Spiegel], worin sie sich erklärt, daß auf 4 Jahre vür 50 Reichstaler die Ländereien wieder unternehmen wolle, 18. Mai 1662; 6) Frau von Spigel [Spiegel] begehrt eine geringe Frist wegen Bezahlung 50 Reichstaler Locagien-Gelder von Diemelberge, 19. Febr. 1663; 7) Schreiben der Frau Witwe von Spigel [Spiegel], wobei sie die 50 Reichstaler überschickt, dabei sich aber excusiert, daß solche in anverlangter Reichs- und goldener Münze nicht übermachet, 19. März 1663; 8) Designatio der gewesenen Rottländereien am Diemelberge cum Pertinentis, mit gebauten und ungebauten haltend 103 Morgen, 1 Gahrt und 5 Kreuz-Ruten, Anno 1667; 9) Concept [eines] Berichts, so der Rent-Meister Wilhelm Heising wegen Elocation der Ländereien am Diemelberge [hat] abgehen lassen, incerto Anno; 10) Schreiben des Land-Rentmeisters Schnur wegen Elocation der Rottländereien vor Warburg mit der Bekanntmachung Ihrer Hochfürstlichen Gnaden Gesinnung, daß solche Ländereien an Bürger und Bauern und nicht an Cavalliere zu verelocieren und weil sie schatzfrei [sind], der Canon danach zu mensuieren sei, 29. April 1671; 11) Bericht des Freigrafen Peter Otto Calcar zu Warburg wegen an die Bürger daselbst tentierte Verpachtung und was die Frau von Spigel [Spiegel] zu Bühna [Bühne?] desfalls willens gewesen, 11. Mai 1671; 12) Rescriptum Hochfürstlichen Hof-Kammer, daß sich Herman Ludewig Spiegell [Spiegel] zum Desenberg zur Anpachtung des Diemelberges angegeben [hat], ob aber an Bürger oder Bauer-Standes solche elociert, darüber wird Berichte gefordert, 13. Jan. 1672; 13) Herman Ludewig Spigel [Spiegel] zum Diesenberg begehrt beim Rent-Meister zum Dringenberg den Contract auf 50 Reichstaler zu beschleunigen, Reservatis tamen Casibus Fortuitis, 15. Jan. 1672; 14) Rent-Meisters Wilhelm Heisings hierauf abgestatter umständlicher Bericht, wie und welcher Gestalten und von wem von Anno 1600 an conduciert worden, 16. Jan. 1672; 15) Rescriptum Celsissimi Principis Ferndinandi, vermög welchem dem Herman Ludewigen von Spigel [Spiegel] zum Diesenberg die Rottländerei auf 12 Jahres für 50 Reichstaler untergetan werden soll, 22. Jan. 1672; 16) Original-Reversale, so Herman Ludwig von Spigel [Spiegel] zum Desenberg wegen Conductitie unterbekommenen Ländereien am Diemelberg von sich gestellt [habe], 12. Febr. 1672; 17) Concept [eines] Berichts des am Diemellberge vom Wasser verursachten und wieder zu verbessernden Schadens, ex parte Patriae, weil es allda eine Landschnade wäre, 26. April 1672; 18) Elisabeth Hedwig Frau von Spigel [Spiegel] begehrt namens ihres annoch krankliegenden Ehemanns (Ehe-Herrns) um mit den 50 Reichstaler Conductions-Geldern noch einige Tage in Geduld zu stehen, 2. Dez. 1672; 19) Extractus Protocolli Oberamts Dringenberg mit beigefügtem neuen Revers, Herrn Obrist-Lieutenanten Herman Ludewigen Spiegels zum Diesenberg über conducierte Fürstliche Länderei am Diemelberg auf 12 Jahre von Petri Anni 1684 anzunehmen, 17. Febr.1685; 20) Spiegelscher Herr Verwalter zu Nieder Übelen Günna [Übelgünne] und Dalheim (Dahlheimb) begehrt namens Herrn General-Majors Spigel [Spiegel] extesionem Contractus auf 12 Jahre, 24. Febr. 1696; 21) Schreiben Herrn Gerhards Neukirch zu Paderborn an Rent-Meister Wilhelm Heising wegen vom Herrn Capitain Spiegel erhaltenen Münsterschen Kriegsdiensten und desfalls vielleicht nicht zu verlangenden Conduction der Ländereien am Diemelberge, 25. Febr. 1696; 22) Rescriptum Celsissimi Principis Hermanni Werneri, um sich zu erkundigen, ob solche (sothane) Ländereien nicht etwa um höhere jährliche Pacht an einen unadligen (ohnadlichen) Conductoren auf eine Brackzeit auszubringen seien, 2. März 1696; 23) Rescriptum ejusdem Celsissimi Principis wegen neuer Elocation am Diemelberge, um solche auf eine Brackzeit plus Offerenti erga Sufficientem Cautionem zu elocieren, 15. März 1696; 24) Spiegelscher Verwalter Christoph Kärstner sucht namens des General-Lieutnents und Herrn Capitains Werner Wilhelm, Gebrüder Spiegell [Spiegel], die Conduction vom Diemelberge gegen jährlich zu zahlenden 50 Reichstaler, 21. März 1696; 25) Herr Engelhardt von Spigel [Spiegel] zur Ober Übelgönne (Übelen Gönna) sucht auch die Conduction des Diemellberges nach und bietet 60 Reichstaler jährliche Locagien-Gelder [an], 21. März 1696; 26) Concept Contractus, nach welchem dem Herrn General-Lieutenten von Spigel (Spiegel) zu sonderlichem Gefallen die Ländereien am Diemelberge für 50 Reichstaler noch auf eine Brackzeit belassen [werden], 17. April 1696; 27) Herr Engelhard von Spigel [Spiegel] suchet nach erloschenen Conductions-Jahren des Capitains Werner Wilhelm die Anpachtung des Diemelberges; 28) Dahlheimischer (Daelheimischer) Verwalter Johan Melchior Booth vermeldet, wie Herr General-Lieutenant Spiegell [Spiegel] die Haushaltung für sich führen lassen und also gewillt, die verpachteten Ländereien und Wiesen ferner zu behalten, 25. März 1698; 29) Concept [eines] Meierbriefs, so der Fürst Herman Werner dem General-Lieutenenten von Spigell [Spiegel] über die Wiesen und Ländereien am Diemelberge erteilt [habe], 17. Sept. 1699; 30) Quittung über bezahlte 50 Reichstaler Laudemien-Gelder und was wegen des Geldes notiert vom Rent-Meister Widenbrück, 23. März 1714; 31) Extractus Protocolli sive Mandatum Camerae, nähere Information und Kundschaft einzuziehen, ob die questierten meierstättischen Ländereien, wenn dieselben als heimgefallen eingezogen werden sollten, ein Mehreres als 50 Reichstaler jährlich eintragen können, 12. Nov. 1716; 32) Rescriptum Camerae, um den vorhin abgeforderten Bericht zu beschleunigen, 2. Dez. 1716; 33) Rescriptum Camerae, daß Seiner Hochfürstlicher Gnaden zu Paderborn die Bemeierung des Diemelberges auf den Herrn Obristen Clauß Dietherichen von Spigel [Spiegel] gegen eine Recognition ad 200 Reichstaler [habe] renovieren lassen etc., 8. März 1717; 34) Extractus Protocolli Camerae Paderborn[ensis] über die von der Frau Generalin von Spiegell [Spiegel] nachgesuchte Extradition des renoviereten Meierbriefs über die Rottländereien beim Diemelberge, 29. März 1726; 35) Unterdienstliches Memoriale und Bitte cum adjuncto Contractu de 5. Okt. 1725 an Seiten der Witwe Generalin Spiegel seel. wegen versteigerter und desfalls nachgesuchter Nachlassung des rückstehenden Canonis, 15. Okt. 1728; 36) Copia Decreti in Sachen des Rent-Meisters zum Dringenberg contra die Frau Witwe Generalin von Spigell [Spiegel] wegen rückständigen Canonis in puncto des Diemelberges, 19. Nov. 1728; 37) Termini protocollares in Betreff Producierung des über den Diemelberg sprechenden Meierbriefs wider Herrn von Spigel [Spiegel] zu Dalheim (Dahlheimb), 29. Nov. 1756; 38) Renovatio [eines] Meierbriefs für Ernst Ludewig Christoph von Spigell [Spiegel] wegen der Rottländereien und Wiesen am Diemelberg de Anno 1727. Cum Mandato ans Oberamt Dringenberg, sich danach zu achten, 14. Febr. 1757; 39) Zwei Schreiben Herrn Eckebrecht von Spigel [Spiegel], vermög welchem er die Rottländereien wieder aufgekündigt [habe], 10. Nov. und 28. Dez. 1632
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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