Patrimonialgericht Dießfurt (Bestand)
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Patrimonialgericht Dießfurt
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 4. Hofmarken und Patrimonialgerichte
1816-1848
Vorwort: Die Landsässerei Dießfurt (Gde. Pressath, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab) wurde aus den Hammergütern Dießfurt, Troschelhammer und Pechhof gebildet. Besitzer waren ab dem 15. Jahrhundert die Kreß, seit 1556 die Zedtwitz, ab 1576 die Wild von Wildenreuth, ab 1616 die Podewils und schließlich von 1762 bis in das 19. Jahrhundert die Familie von Heldmann. 1808 wurde Landsassenfreiheit samt gutsherrlichen Gerichtsbefugnissen eingezogen. Im Jahr 1818 wurde der Familie von Heldmann die Bildung eines Patrimonialgerichts für Dießfurt und Pechhof gebilligt. Allerdings fand die Aktenführung stets getrennt statt, es ist entweder vom „Patrimonialgericht Dießfurt“ oder vom „Patrimonialgericht Pechhof“ die Rede. 1839 wurden zwei getrennte Patrimonialämter Dießfurt und Pechhof errichtet, Teile der Gerichtsbarkeit fielen an das Landgericht. Das Patrimonialamt Dießfurt bestand bis 1848. Es handelt sich um 36 Archivalieneinheiten mit der Laufzeit 1816 bis 1848. Briefprotokolle: Briefprotokolle Eschenbach 319-321.
Patrimonialgericht Dießfurt
36
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ