Nachlass Alfons Maria Scherer, Regierungspräsident (1885-1964) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, N 1/4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Nachlässe, Partei-, Vereins- und Verbandsarchive >> Nachlässe >> Nachlass Alfons Maria Scherer, Regierungspräsident (1885-1964)
1900-1997
Überlieferungsgeschichte
Zur Person
Alfons Maria Scherer (10.08.1885-03.03.1964) war Bürgermeister von Schlettstadt im Elsass 1917-1918, Regierungsvizepräsident bei der Preußischen Regierung Wiesbaden 1924-1926 und Regierungspräsident in Hohenzollern bei der Preußischen Regierung Sigmaringen 1926-1931.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Frau Ruth M. Pauly, die Tochter von Alfons M. Scherer, bis Ende Mai 1996 in Frankfurt am Main, ab Juni 1996 wohnhaft in Köln, übersandte nach telefonischer Rücksprache und Auslotung unseres Interesses die hier aufgeführten Papiere aus dem Nachlass ihres Vaters.
Der zwar sehr lückenhafte Nachlass bietet wichtige Informationen zur Ausbildung und Karriere Scherers und gibt anhand der Reden und Meinungsäußerungen Scherers auch auf gesellschaftlich-kulturellem Gebiet Einblick in seine Persönlichkeit, umfasst Zeitungsausschnitte seiner Zeit als Regierungspräsident in Hohenzollern und enthält vor allem eine ausführliche Stellungsnahme Scherers für das Innenministerium in Berlin und des Geheimrats Carl Sauerland zu dieser Sache.
Die Personalakte Scherers dürfte vom Preußischen Staatsministerium geführt worden sein und sich daher im Zentralen Staatsarchiv Potsdam befinden.
In einem Beitrag über die Sigmaringer Regierungspräsidenten in der "Hohenzollerischen Heimat" 1977 S. 9-13 bringt Josef Mühlebach auch einen relativ vollständigen Abriss des Lebens von A. Scherer (vgl. Nr. 28).
Der Nachlass umfasst 28 Einheiten im Umfang von 0,1 laufenden Metern; das Verzeichnis fertigte der Unterzeichnete im Juni 1996.
Nachtrag zum Vorwort
Im Juli 1997 übersandte Frau Ruth Pauly auch die nicht veröffentlichten schriftstellerischen Arbeiten ihres Vaters A. M. Scherer; es sind überwiegend Schauspiele, daneben einige Erzählungen und 28 heitere und tiefsinnige Gedichte sowie wenige literatur-historische Arbeiten (letztere veröffentlicht, Nr. 42-48). Sie erhielten hier die Nummern 29-53 im Umfang von 0,18 laufenden Metern (Acc-Nr. 43/1997).
Diese Arbeiten charakterisieren Scherer und zeigen, wie jemand, der durch die Ungunst seiner Zeit sein Amt verloren hat, nicht resigniert, sondern durch geistige Beschäftigung Erfüllung findet.
Sigmaringen, den 04.09.1997
Adam
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Urkunden und Zeitungsberichte über seinen beruflichen Werdegang; Zeitungsausschnitte und zwei Schreiben über die so genannte Hohenzollernfrage 1927-1930, Reden und Beiträge Scherers als Staatsbeamter und ab 1931 als Privatmann; nicht veröffentlichte schriftstellerische Arbeiten: sieben Schauspiele, ein Roman, eine Novelle sowie literaturgeschichtliche Arbeiten und Buchbesprechungen.
Zur Person
Alfons Maria Scherer (10.08.1885-03.03.1964) war Bürgermeister von Schlettstadt im Elsass 1917-1918, Regierungsvizepräsident bei der Preußischen Regierung Wiesbaden 1924-1926 und Regierungspräsident in Hohenzollern bei der Preußischen Regierung Sigmaringen 1926-1931.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Frau Ruth M. Pauly, die Tochter von Alfons M. Scherer, bis Ende Mai 1996 in Frankfurt am Main, ab Juni 1996 wohnhaft in Köln, übersandte nach telefonischer Rücksprache und Auslotung unseres Interesses die hier aufgeführten Papiere aus dem Nachlass ihres Vaters.
Der zwar sehr lückenhafte Nachlass bietet wichtige Informationen zur Ausbildung und Karriere Scherers und gibt anhand der Reden und Meinungsäußerungen Scherers auch auf gesellschaftlich-kulturellem Gebiet Einblick in seine Persönlichkeit, umfasst Zeitungsausschnitte seiner Zeit als Regierungspräsident in Hohenzollern und enthält vor allem eine ausführliche Stellungsnahme Scherers für das Innenministerium in Berlin und des Geheimrats Carl Sauerland zu dieser Sache.
Die Personalakte Scherers dürfte vom Preußischen Staatsministerium geführt worden sein und sich daher im Zentralen Staatsarchiv Potsdam befinden.
In einem Beitrag über die Sigmaringer Regierungspräsidenten in der "Hohenzollerischen Heimat" 1977 S. 9-13 bringt Josef Mühlebach auch einen relativ vollständigen Abriss des Lebens von A. Scherer (vgl. Nr. 28).
Der Nachlass umfasst 28 Einheiten im Umfang von 0,1 laufenden Metern; das Verzeichnis fertigte der Unterzeichnete im Juni 1996.
Nachtrag zum Vorwort
Im Juli 1997 übersandte Frau Ruth Pauly auch die nicht veröffentlichten schriftstellerischen Arbeiten ihres Vaters A. M. Scherer; es sind überwiegend Schauspiele, daneben einige Erzählungen und 28 heitere und tiefsinnige Gedichte sowie wenige literatur-historische Arbeiten (letztere veröffentlicht, Nr. 42-48). Sie erhielten hier die Nummern 29-53 im Umfang von 0,18 laufenden Metern (Acc-Nr. 43/1997).
Diese Arbeiten charakterisieren Scherer und zeigen, wie jemand, der durch die Ungunst seiner Zeit sein Amt verloren hat, nicht resigniert, sondern durch geistige Beschäftigung Erfüllung findet.
Sigmaringen, den 04.09.1997
Adam
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Urkunden und Zeitungsberichte über seinen beruflichen Werdegang; Zeitungsausschnitte und zwei Schreiben über die so genannte Hohenzollernfrage 1927-1930, Reden und Beiträge Scherers als Staatsbeamter und ab 1931 als Privatmann; nicht veröffentlichte schriftstellerische Arbeiten: sieben Schauspiele, ein Roman, eine Novelle sowie literaturgeschichtliche Arbeiten und Buchbesprechungen.
53 Einheiten (0,3 lfd.m)
Bestand
Scherer, Alfons; Regierungspräsident, 1885-1964
Verfassung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
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