Interview mit Elisabeth Staiger
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140059/106
Nr. 29
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. >> Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V. >> Tondokumente
3. März 2003
0:00:00 - 0:32:40
Interview von Heinz Högerle und Barbara Staudacher, Mitglieder im Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, mit Elisabeth Staiger über Rexinger Juden. Hintergrund: Sie wohnte als Christin mitten im Rexinger Judenviertel, ihre Mutter hatte einen kleinen Laden und vor allem jüdische Kundschaft.
Hilfe für zwei alte jüdische Frauen in den 30er Jahren: Auguste Adler und Frau Sinn. Schwierigkeiten mit dem NSDAP-Ortsgruppenleiter. Rosa Lemberger und ihre vier Jungen. Sally Lemberger. Pfarrer Lang in Israel. Hermann Gideon. Betty Gideon. Besuch von Christen bei Hochzeiten in der Synagoge. Bürgermeister Hermann Kinkele (1892-1956) und Georg Schwörer (NSDAP, 1907-1990). Lehrer Kahn und Spatz. Einkauf von Juden im Kolonialladen ihrer Mutter/Schwester. Familie Bodenheimer. Separate Eingänge für Juden und Christen in Wohnhäuser. Soziale Unterschiede zwischen Juden und Christen. Arme Juden (Herr Simon). Isbert Levi.
[eine Frau verlässt die Gesprächsrunde]
0:32:40 - 1:35:45
Interview von Heinz Högerle und Barbara Staudacher, Mitglieder im Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, mit Elisabeth Staiger über Rexinger Juden. Hintergrund: Sie wohnte als Christin mitten im Rexinger Judenviertel, ihre Mutter hatte einen kleinen Laden und vor allem jüdische Kundschaft.
Feueranmachen bei Frau Schwarz, Mutter von Rudolf und Elias Schwarz, am Sabbat. Anfeindung als "Judenmagd" in der Nazizeit. Kleine Arbeiten (Feuermachen) bei Juden, u.a. bei Bertl Schwarz, Cläre Landauer. Laubhüttenfest. Einkaufen im Kolonialladen nach 1933 war für Juden nur noch an speziellen Tagen möglich. Vorbereitungen der Juden, u.a. Frau Lemberger zur Emigration. Keine Kenntnis von Konzentrationslagern. Versteigerung jüdischen Eigentums. Auguste Fröhlich, Familie Hopfer, Klara Preßburger, Senta Levi, Auguste Epstein, Sally Löwenstein, Berta Schwarz. Situation vor der Deportation. Kein Kontakt mehr mit Rexinger Juden nach dem Zweiten Weltkrieg. Hilfe durch den jüdischen Zahnarzt Dr. Flies. Lehrer Samuel Spatz, Familie Hirschfelder. Nachteile bei den Wettkämpfen der Hitlerjugend in Horb am Neckar. Bücher von Pfarrer Harald Müller-Kirchen. Selma Lemberger. Buch von Josef Eberle.
Interview von Heinz Högerle und Barbara Staudacher, Mitglieder im Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, mit Elisabeth Staiger über Rexinger Juden. Hintergrund: Sie wohnte als Christin mitten im Rexinger Judenviertel, ihre Mutter hatte einen kleinen Laden und vor allem jüdische Kundschaft.
Hilfe für zwei alte jüdische Frauen in den 30er Jahren: Auguste Adler und Frau Sinn. Schwierigkeiten mit dem NSDAP-Ortsgruppenleiter. Rosa Lemberger und ihre vier Jungen. Sally Lemberger. Pfarrer Lang in Israel. Hermann Gideon. Betty Gideon. Besuch von Christen bei Hochzeiten in der Synagoge. Bürgermeister Hermann Kinkele (1892-1956) und Georg Schwörer (NSDAP, 1907-1990). Lehrer Kahn und Spatz. Einkauf von Juden im Kolonialladen ihrer Mutter/Schwester. Familie Bodenheimer. Separate Eingänge für Juden und Christen in Wohnhäuser. Soziale Unterschiede zwischen Juden und Christen. Arme Juden (Herr Simon). Isbert Levi.
[eine Frau verlässt die Gesprächsrunde]
0:32:40 - 1:35:45
Interview von Heinz Högerle und Barbara Staudacher, Mitglieder im Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen, mit Elisabeth Staiger über Rexinger Juden. Hintergrund: Sie wohnte als Christin mitten im Rexinger Judenviertel, ihre Mutter hatte einen kleinen Laden und vor allem jüdische Kundschaft.
Feueranmachen bei Frau Schwarz, Mutter von Rudolf und Elias Schwarz, am Sabbat. Anfeindung als "Judenmagd" in der Nazizeit. Kleine Arbeiten (Feuermachen) bei Juden, u.a. bei Bertl Schwarz, Cläre Landauer. Laubhüttenfest. Einkaufen im Kolonialladen nach 1933 war für Juden nur noch an speziellen Tagen möglich. Vorbereitungen der Juden, u.a. Frau Lemberger zur Emigration. Keine Kenntnis von Konzentrationslagern. Versteigerung jüdischen Eigentums. Auguste Fröhlich, Familie Hopfer, Klara Preßburger, Senta Levi, Auguste Epstein, Sally Löwenstein, Berta Schwarz. Situation vor der Deportation. Kein Kontakt mehr mit Rexinger Juden nach dem Zweiten Weltkrieg. Hilfe durch den jüdischen Zahnarzt Dr. Flies. Lehrer Samuel Spatz, Familie Hirschfelder. Nachteile bei den Wettkämpfen der Hitlerjugend in Horb am Neckar. Bücher von Pfarrer Harald Müller-Kirchen. Selma Lemberger. Buch von Josef Eberle.
1'35
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V., Heinz Högerle, verlagsbuero@t-online.de, Tel. 07451-620689
Kinkele, Hermann; Bürgermeister, 1892-1956
Schwörer, Georg; NSDAP, 1907-1990
Staiger, Elisabeth
Rexingen : Horb am Neckar FDS; Juden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Film- und Tondokumente aus den nichtstaatlichen Archiven (Tektonik)
- Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. (Bestand)
- Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V. (Gliederung)
- Tondokumente (Gliederung)