Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet, dass Jörg Becker, der in der Mühle bei Freimersheim wohnhaftig war, verstorben ist und eine Ehefrau nebst fünf Kindern namens Ottilie, Else, Niklas, Lukas und Rufus hinterlassen hat. Die Witwe hat sich neu verheiratet und die Kinder verlassen (von den kindern getan). Der Pfalzgraf setzt diesen, nachdem er als Landesfürst von deren Verwandten (frunden) darum ersucht worden ist und Jörg Becker in seinem besonderen Schirm stand, zu Vormunden dessen Bruder Jost Becker zu Kettenheim (Kidden-) und deren Schwager Herbord von Herrnsheim (Hernß-). Beide sollen die Vormundschaft zum besten Nutzen der Kinder wahrnehmen, was sie gelobt und geschworen haben.