Michael Metzer von Weißenburg und Hans Hecht, Bürger zu Heidelberg, verkaufen als Vormunde der Kinder des verstorbenen Johann von Ramungen, genannt Werner, deren Haus (behusung, gehuse) in Heidelberg - das einst von [Johann] Weinheimer gekauft worden ist und in der alten Lauergasse zwischen dem Deutschen Hof (Dutschen Hoffe) und dem Häuslein, das den Kindern und ihrer Mutter verbleibt, und hinten anliegend an den weiten Winkel von Meister Bernhards Frau liegt - mit Hof, Garten, Gerechtigkeiten, Zugehörung, Mauerwinkel- und Traufrechten und einem Brunnen für 750 Gulden an Kurfürst Philipp von der Pfalz. Auf dem Haus lastet ein Zins von 17 Pfennig, wobei etwaige weitere gefunde Belastungen mitgeteilt werden sollen. Die Vormunde verpflichten zur Gewährleistung (werschaft) und Verteidigung nach Recht und Herkommen der Stadt Heidelberg anstelle der Kinder. Zur Besiegelung werden die Bürgermeister von Heidelberg, Hans Sarwart (Sarwirt) und Hans Lauer (Luwer) hinzugebeten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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