Johann Heinrich Tilemann, ehemaliger nassau-dillenburgischer Geheimrat und Amtmann, Dillenburg gegen Christian Fürst von Nassau-Dillenburg
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1938
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1700-) 1726-1729 (-1730)
Enthält: Quad. 13: Rechnungen (1700-1703)
Enthält: Quad. 15, o. Quad.: Deduktionen, betr. nassau-dillenburgisches Schuldwesen (gedruckt, 1726)
Enthält: o. Quad.: Rechnungen, Quittungen, Schuldverschreibungen (ab 1701)
Enthält: Quad. 15, o. Quad.: Deduktionen, betr. nassau-dillenburgisches Schuldwesen (gedruckt, 1726)
Enthält: o. Quad.: Rechnungen, Quittungen, Schuldverschreibungen (ab 1701)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Zahlung der rückständigen Besoldung für den Kläger aus seiner Tätigkeit als nassau-dillenburgischer Landkommissar unter den Fürsten Heinrich, Wilhelm und Christian, Anspruch darauf, die Revision seiner abgelegten Rechnungen durch unparteiische Kommissare zuzulassen, da bei der Rechnungslegung von Nassau-Dillenburg ein vom Kläger zu begleichender Fehlbetrag von 297 Reichstalern 17 Albus, der von dem Kläger nicht anerkannt wird, errechnet und im Nichtzahlungsfall die militärische Exekution angedroht worden war, Anspruch auf Suspendierung der angedrohten Exekution, wohingegen der Beklagte einwendet, dass die Rechnungslegung durch den Beklagten unvollständig war und der Beklagte für die Gehaltsansprüche des Klägers, die während der Regierungszeit des Bruders des Beklagten, des verstorbenen Wilhelm Fürst von Nassau-Dillenburg, entstanden waren, nicht haftbar ist, da er zwar die Regierung, nicht aber das Erbe seines Bruders übernommen hatte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ