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Testament der Jungfer Klara Heerde vom 7. September 1602, verkündet am 16. September 1602.
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Enthält: Bedacht werden 1. Herman und Johan, Söhne ihres Bruders Dr. Herman Heerde, gewesener Bürgermeister von Münster, und der Elisabeth Herding, 2. ihre Schwester Anna, Frau Deitert (oder Detten), 3. die Kinder ihrer + Schwester Katharina, Frau Schorckman, 4. die Kinder ihrer + Schwester Ursula, Frau Osten (?), namens Wilhelm, Klara und Ursula, 5. ihre Bastertsüster Gertrud, Frau ? , 6. ihre Modder Frau Pillesticker, 7. ihre Modder Orsell Cosvelds, Frau Bilke, 8. ihre Modder Maria Cosvelds, Frau Werning, 9. ihre Modder Jungfer Katharina Cosvelds, 10. die Kinder ihres + Bruders ? , 11. Margarete Herding, Frau Gadert Bollandt und deren Tochter Christine, 12. Katharina Herding, Frau Grüter, 13. ihr Vetter Hendrich Herding, Bürgermeister zu Bocholt, 14. Enke, Tochter ihres + Vetters Herman Herding. Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt: ihr Vetter Hendrich Plonnis und die Ratsverwandten Johan Herding und Kort Grüter tom Wullenkaten. Zeugen: Hans Potthoff und Johan Reekers. Notar: Bernard Notbeck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.