Mersvedis, die Witwe des Gothmar von Medebeke, Bürger der Stadt Soest (Suosaciensis), Herbord gen. Make, Bürger zu Soest, und seine Frau verkaufen mit Zustimmung des Johannes gen. Droste (Dapiferi) und seines Bruders Gothmar, der Enkel (nepotum) der Mersvedis, sowie der Cunegunde, der Frau des Johannes, ihre Hufe bzw. Güter in Meckingsen (Meckinchusen) [nordwestlich von Soest bzw. östlich von Borgeln] mit dem Eigentumsrecht und allem Zubehör an Propst und Konvent des Klosters in Oelinghausen (Volinchusen) aus dem Prämonstratenserorden in der Kölner Diözese für 80 Mark Soester Pfennige. Die Verkäufer leisten Verzicht und versprechen Währschaft. Siegelankündigung des Herbord Maken, Siegelbitte an den Ritter Konrad von Meiningsen (Meninchusen) und des genannten Johannes gen. Droste, letzterer siegelt auf Bitten seiner Großmutter und ihres Bruders Herbord Maken. Zeugen: Johannes gen. Make, Priester und Kanoniker der Kirche in Wedinghausen (Wedinchusen), Bruder der Verkäufer, Arnold gen. Scuouere, die Brüder Herbord und Johannes von Medebeke, Gerhard vom Hirsch (de Ceruo), alles Bürger zu Soest, Bruder Renfrid, Konverse und Kellner in Oelinghausen, Frederich von Kemnaden (de Caminata). Datum 1334 (in die beati Dominici confessoris).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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