Mitgliederwahlen der Abteilung Literatur
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AdK-W 65
0065
AdK-W Akademie der Künste (West), Akademiebestand
Akademie der Künste (West), Akademiebestand >> 04. Wahlen >> 04.03 Mitgliederwahlen
1956 - 1962
Enthält: Wahlvorschläge, Stimmzettel, Wahl-Protokolle, Schriftwechsel mit den Mitgliedern sowie dem Senator für Volksbildung 1955: Wahlvorschläge, Stimmzettel 1956: Protokoll über die schriftliche Zuwahl zu ordentlichen Mitgliedern: Manfred Hausmann, Albrecht Goes, Kurt Ihlenfeld, Hans-Egon Holthusen, Karl Krolow, Martin Kessel, Gerd Gaiser, Gerhart Pohl, zu außerordentlichen Mitgliedern: Ferdinand Bruckner, Max Mell, Friedrich Schreyvogel, 25. Febr. 1956 (Bl. 78) über die schriftliche Zuwahl von Hans-Egon Holthusen zum Abteilungsdirektor, von Hugo Hartung zum Stellvertreter, 14. Mai 1956 (Bl. 81f.) Protokoll über die Wahl von Hans-Egon Holthusen, Friedrich Sieburg, Erhart Kästner, Luise Rinser, Ilse Aichinger, Bernt v. Heiseler, Oskar Maria Graf, 26. Mai 1956 (Bl. 114) - schriftliche Einwände gegen einige dieser gewählten Mitglieder von Hans Wimmer, Reinhold Schneider, Ina Seidel, Ludwig Berger, Hans Schwippert, v.a. gegen Sieburg (Bl. 176-181) Protokoll über die schriftliche Bestätigung der Zuwahl vom 27./28. Mai 1956: als ordentliche Mitglieder: Ilse Aichinger, Oskar Maria Graf, Bernt v. Heiseler, Curt Hohoff, Erhart Kästner, Luise Rinser, Friedrich Sieburg, als außerordentliche Mitglieder: Carl Zuckmayer, Heimito von Doderer, 20. Sept. 1956 (Bl. 185) Enthält u.a. - Mitgliedschaft und Wahlvorschläge von Gottfried Benn ()Bl. 1-3) - Liste der Wahlvorschläge (Bl. 4f.), einzelne Vorschläge u.a. für Paul Fechter von Gottfried Benn und Hugo Hartung (Bl. 47), Rudolf Alexander Schröder (Bl. 63.) , Reinhold Schneider (Bl 67), Ina Seidel (Bl 72), Gertrud von Le Fort (Bl. 74) 1957: Schriftliche Zuwahl von Martin Heidegger. Protokoll, 17. Sept. 1957; Schreiben von Holthusen an Heidegger, 26. Okt. 1957 (Bl. 194-196; Schreiben von Erhart Kästner an v. Buttlar (Bl. 197f.); Verteiler, Stimmzettel Schriftliche Zuwahl von Agnes Miegel; Anschreiben an die Mitglieder (Entwurf Holthusen, Bl. 209-211); Schreiben von Albrecht Goes (Bl. 219), Ina Seidel (Antrag auf Zuwahl von Miegel, Bl. 220-228) 1958: Wahlvorschläge von Will Grohmann, Wilhelm v. Scholz, Kurt Ihlenfeld: Fritz Diettrich, Ludwig Tügel, Bruno H. Werner Wahl von Alexander Lernet-Holenia: dazu Vorschläge u.a. von Caspar Neher (Bl. 280, 290), Martin Heidegger (Bl. 282), Protokoll, Stimmzettel Mitgliederwahl am 23. Nov. 1958: Wahl von Georg Britting, Ernst Schnabel, Werner Bergengruen; Wahlvorschläge (u.a. Curt Hohoff für Britting, Bl. 309), Protokoll, Stimmzettel. Schreiben der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hermann Kasack, zu den Wahlmodalitäten („Doppelmitgliedschaft“ in den Kunstakademien), Wahlvorschlag: Kasimir Edschmid (Bl. 297) 1959: Wahlvorschläge, Schreiben von Wilhelm von Scholz Protokoll über die Wahl von Kasimir Edschmid und Martin Kessel zu ordentlichen Mitgliedern, von Max Frisch und Franz Tumler zu außerordentlichen Mitgliedern, 1. Dez. 1959 (Bl. 333f.) 1960: Wahlvorschläge, Stimmzettel, Protokoll über die Wahl von Will Grohmann, Hans Heinz Stuckenschmidt, August Scholtis, Max Rychner; Nichtbestätigung der Wahlen von Grohmann, Stuckenschmidt, Rychner durch die Mitgliederversammlung am 20. Juni 1960, Bestätigung der Wahl von August Scholtis als ordentliches Mitglied 1961: Wahlvorschläge: von Martin Heidegger für Carl Jacob Burckhardt und Paul Celan (Bl. 366) Schreiben von v. Buttlar an Celan (Bl. 367-369); Protokoll der Präsidialsitzung vom 16. Jan. 1962, u.a. zum Wahlvorschlag Heidegger für Celan, weitere über den Senator für Volksbildung übermittelte Wahlvorschläge: Hans von Hülsen, Bernard von Brentano Stimmzettel, Protokoll über die Wahl von Walter Jens und Walter Höllerer zu ordentlichen Mitgliedern, von Paul Celan, Carl Jacob Burckhardt, Ingeborg Bachmann und Max Rychner zu außerordentlichen Mitgliedern, 20. Nov. 1961 (Bl. 402f.) Protokolle über die Abteilungssitzungen vom 19. Nov. und 6. Dez. 1961 (Bl. 406-411)
411 Bl.
Akte
Beschriftung: Registratursignatur: 3192 IV -1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:01 MEZ